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Highlight: Welches Equipment verwenden eigentlich… Kraftwerk?

Musiker und ihre Instrumente

Welches Equipment verwendet eigentlich… James Blake?

James Blakes Fans mussten lange warten. Im Mai 2016 erschien sein drittes Album THE COLOUR IN ANYTHING. Seitdem veröffentlichte der Dreißigjährige zwar einige Singles – darunter auch ein Cover von „Vincent“, das ursprünglich zu Don McLean gehört. Einige Male mussten eingefleischte Fans Spotify und Co.  nach anderen Künstlern durchforsten, da Blake unter anderem mit Mount Kimbie und Oneohtrix Point Never im Studio stand.

Jetzt, Ende Januar 2019, hat das Warten ein Ende und Blake füttert seine Fans endlich mit einem neuen Album: ASSUME FORM ist am Freitag, nur wenige Tage nach seiner offiziellen Ankündigung, erschienen. Ein guter Zeitpunkt, sich auch mal mit dem Equipment auseinanderzusetzen, das der Londoner zur Produktion seiner eingängigen Musik verwendet.

Ein Mini-Synthie für die Hosentasche: Teenage Engineering OP-1

Teenage Engineering OP-1
Teenage Engineering OP-1

Was macht James Blake, wenn er mitten im Nirgendwo eine Idee hat, die er nicht nur festhalten, sondern gleich auch weiter ausarbeiten möchte? Er greift zu seinem Hosentaschen-Synthie „Teenage Engineering Op-1“, drückt über einen längeren Zeitraum einige Tasten, dreht an mehreren Potis und kreiert einen Song, der hängenbleibt. „Digital Lion“, der auf seinem zweiten Album OVERGROWN zu hören ist, entstand auf diesem Weg – irgendwo auf der Straße.

Kooperation

Der OP-1 bietet genau dazu die Möglichkeiten, da er für einen Synthesizer mit einer solchen Palette an Funktionen unglaublich klein ist. Dass der Synthie irgendwo seine physischen Grenzen hat, sollte eigentlich klar sein, trotzdem stand er genau für das, was James Blake so an diesem Winzling feiert, hin und wieder in der Kritik. Das holt den OP-1 nicht von seinem erfolgreichen Posten als Kernprodukt der schwedischen Firma „Teenage Engineering“ herunter. Und das, obwohl es mittlerweile überarbeitete, ausgebaute Varianten gibt. So auch das neueste Modell der Schweden „OP-Z“.

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Mit auf der Bühne: Clavia Nord Lead 4

Clavia Nord Lead 4
Clavia Nord Lead 4

James Blake produziert gerne traurige Sounds, wehrt sich aber gleichzeitig dagegen, dass seine Musik gehäuft mit „sad boys“ in Verbindung gebracht wird. Vor einigen Monaten nahm er dazu Stellung: So werde automatisch weiter das Bild des Mannes, der weder weinen noch seine Gefühle zeigen darf, weiter gestärkt und durch Depressionen verursachte Suizide verursacht. Recht hat er. Uns berührt seine Musik einfach und wir sind froh, dass Blake sein Schwall an Gefühlen an unseren Ohren auslässt.

Blake erschafft Sounds, die sich vielfältig stapeln, schichten und dabei nicht übereinander stolpern. Das geschieht unter anderem mit dem „Clavia Nord Lead 4“, einem Synthesizer mit virtuell analoger Klangerzeugung. 49 Tasten zwischen Blakes Fingerspitzen und Tönen, die ihn weltberühmt machten. So berühmt, dass sogar Star-Produzent Rick Rubin seine Finger bei den Aufnahmen zu Blakes drittem Studioalbum im Spiel hatte.

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James Blakes viertes Album ASSUME FORM ist am 18. Januar 2019 erschienen. Hier könnt Ihr es im Stream hören:

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Hier könnt Ihr das Musikvideo zur Single „Don’t Miss It“ ansehen: 

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