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Von Ponys und Dollars

Ein Dokumentarfilm über das Spannungsfeld zwischen kulturellem Anspruch und Wirtschaftlichkeit in der Festivalindustrie

Young Thug & Gunna bezahlen Kaution für 30 Inhaftierte 

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Young Thug und Gunna haben 30 Inhaftierten die Freiheit ermöglicht. Die US-Rapper zahlten in ihrer Heimatstadt Atlanta die Kaution für 30 Personen, die nun zurück zu ihren Familien und Freunden kommen.

Ungerechtigkeit im Strafsystem

Young Thug und Gunna verweisen mit dieser Aktion auf die Härte des US-Justizsystems. Sie erklären, dass die Kaution oft höher ausfällt als der Wert des Gestohlenen. Die Betroffenen sitzen häufig Jahre lang im Gefängnis, da sich die Familien die Kaution nicht leisten können. Wie viel die US-Rapper letztendlich gezahlt haben, behalten sie für sich.

Zusammenführung von Familien

Bei den Betroffenen handelte es sich um Personen, die wegen „kleinerer Vergehen“ inhaftiert waren. Die Kautionszahlung war den Familien aus Mangel an finanziellen Mitteln nicht möglich. Deswegen entschieden sich Young Thug und Gunna, den Familien unter die Arme zu greifen. Im Interview mit „WSB-TV 2“ erklären Young Thug und Gunna, dass sich die beiden Rapper die Geschichten einiger Menschen anhörten, Kaution zahlten und damit die Sache schnell erledigt war.

Auch auf dem Instagram-Account vom Label der Rapper YSL Records kann man die Zusammenführung der Familien mitverfolgen. Unter anderem sieht man ein Video von einem Vater und seinem Sohn, die sich voller Freude vor dem Gefängnis wieder nahe sein können. Bei der Aktion wurden ebenfalls Szenen für ein kommendes Musikvideo aufgenommen.

Dieses Jahr erschien mit SLIME LANGUAGE 2 das Album der beiden, auf dem auch viele namhafte US-Rapper wie Drake, Big Sean, Future und Travis Scott zu hören sind. Auch darauf zu finden ist ihre Single „Ski“, die dank der #SkiChallenge in den sozialen Medien trendete.


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