Bekifft mit Fela Kuti: Paul McCarneys wildeste Drogen-Geschichte
1973 in Lagos rauchte Paul McCartney mit Fela Kuti – und wurde paranoid. Jetzt erzählt er, wie Kutis Musik ihn rettete und was Bob Dylan damit zu tun hat.
Im Podcast „Words + Music“ erzählte Paul McCartney davon, wie er mit dem Afrobeat-Musiker Fela Kuti gekifft hatte.
Die beiden trafen sich 1973 in Lagos, Nigeria, als der Beatles-Star dort sein Album „Band on the Run“ aufnahm. McCartney trat damals mit Kuti in Kontakt, nachdem dieser in der Zeitung ein Statement abgegeben hatte, die Band plane, seinen Musikstil zu stehlen. McCartney schaffte es, Kuti zu überzeugen, dass die Musik nichts dergleichen tun würde.
Bekifft und paranoid – McCartneys Erfahrung mit Fela Kuti
Er erzählte im Podcast: „Ich hatte nicht vor, Gras zu rauchen, aber [Kuti] gab Ginger Baker etwas davon. Und er sagte: ‘Ginger Baker: Der einzige Mann, den ich kenne, der sich nie geweigert hat, zu rauchen.’“ Dabei fiel McCartney auf, dass er selbst nun die Person wäre, die ablehnen würde. Also stimmte er zu – mit bösen Folgen: „Ich war total bekifft und wirklich völlig neben der Spur, und wurde ziemlich nervös und paranoid.“ Er gab zu, das Einzige, was ihn damals runterbringen konnte, sei die Musik von Kuti und seiner Band gewesen. Er habe sogar weinen müssen.
Neun Tage Haft in Japan
Seine einzige Erfahrung mit Cannabis war das mit Sicherheit nicht, denn 1980 wurde er am Flughafen in Japan mit einem halben Pfund Gras erwischt und für neun Tage festgenommen. Dies führte zur Absage seiner Tour mit Wings – schade für den Musiker, der sich auf seinen Besuch gefreut hatte, nachdem er das letzte Mal 1966 mit den Beatles dort gewesen war.
Der Abschied vom Kiffen
Dass der Ex-Beatle gerne zu Drogen griff, ist bekannt. So war er überzeugt, Gott gesehen zu haben, als er unter dem Einfluss der psychedelischen Droge DMT stand. 1967 gab er zu, LSD genommen zu haben.
Im Jahr 2012 erzählte der damals 70-Jährige, er habe nun mit dem Kiffen aufgehört – seinen Kindern und Enkeln zuliebe: „Ich habe viel genommen, und es war genug.“ Stattdessen trinke er nun Wein. 2018 erklärte er zudem, er sei der festen Überzeugung, nie wirklich drogenabhängig und immer vorsichtig gewesen zu sein.
Erster Joint mit Bob Dylan
Das erste Mal, dass er Marihuana ausprobiert hatte, war 1964 – zusammen mit den Beatles im Delmonico Hotel in New York. Ihren ersten Joint bekamen die Jungs von niemandem Geringerem als Bob Dylan.







