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The Cranberries: Dolores O’Riordans Todesursache steht fest

Vor acht Monaten starb Dolores O’Riordan, erst jetzt ist die offizielle Todesursache bekannt geworden: Die Sängerin der irischen Rockband The Cranberries starb durch Ertrinken. Dies ergab ein Obduktionsbericht, auf den sich verschiedene britische Medien, unter anderem der „Guardian“, nun berufen.

Demnach sei O’Riordan gegen 9 Uhr vormittags leblos und unter Wasser in der Badewanne eines Hotelzimmers gefunden worden und kurze Zeit später für tot erklärt worden. Ihr Alkoholpegel sei viermal höher gewesen als die Menge, die in Großbritannien maximal erlaubt sei, um noch Auto fahren zu dürfen. Im Zimmer hätten diverse leere Flaschen alkoholischer Getränke herumgelegen, auch Spuren des verschreibungspflichtigen Medikaments Lorazepam seien gefunden worden.

Der Gerichtsmediziner widerlegt mit seinem Bericht auch Spekulationen darüber, O’Riordan könnte an einer Überdosis oder durch Suizid gestorben sein: „Es gibt keine Hinweise darauf, dass es sich hierbei um etwas anderes als einen Unfall handelt. Es lag keine Absicht vor, es war offensichtlich ein tragischer Unfall.“

Mit The Cranberries plante O’Riordan ein neues Album

Dolores O’Riordan starb am 15. Januar 2018 im Alter von 46 Jahren. Die Sängerin wurde am 23. Januar in ihrer irischen Heimatstadt Ballybricken, Limerick beigesetzt.

Von 1989 bis 2003 war die am 6. September 1971 im irischen Limerick geborene O’Riordan die Stimme der irischen Band Cranberries gewesen, die in den 90ern den Welthit „Zombie“ landeten. Zu weiteren bekannten Liedern der Band zählen „Linger“ und „Ode to My Family“.  2009 fand die Band nach einer längeren Trennung wieder zusammen. Bereits zwei Jahre zuvor spielten sie via MySpace mit einer Rückkehr auf die internationalen Bühnen, bevor es im August 2009 dann endlich soweit war. 2012 erschien ihr sechstes Album ROSES. Insgesamt hat O’Riordan mit ihrer Band mehr als 40 Millionen Platten verkauft.

2017 veröffentlichten The Cranberries das Album SOMETHING ELSE, auf dem die größten Hits der Rockband in Akustikversionen neuinterpretiert wurden. Eine anschließende Tour in Europa sowie den USA und Kanada musste allerdings teilweise eingestampft werden – Grund waren Rückenprobleme von O’Riordan.

Abseits der Band arbeitete Dolores O’Riordan beispielsweise mit Luciano Pavarotti zusammen und Sang den Titelsong zu Mel Gibsons Film „The Passion Christi“. Sie hinterlässt vier Kinder, Taylor, Molly, Dakota Rain sowie Stiefsohn Donny.


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