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The Psychedelic Furs: 9 Fakten über Richard Butler und Co.

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Mit Songs wie „Love My Way“ und „Pretty In Pink“ bildeten die Londoner den Brückenkopf vom Postpunk hin zum Glam-Pop der Mitt-80er. Live sind Richard Butler und Band nach dem Split Anfang der 90er schon lange wieder unterwegs. Ende Juli erscheint mit MADE OF RAIN ihr erstes neues Album seit fast 30 Jahren.

1. Eine kreative Familie

Die Brüder Richard (Gesang) und Tim Butler (Bass) sind die kreative Achse der Band. Der Vater, einst ein strammer Kommunist, mit der Auswanderung in die Sowjetunion liebäugelnd, die Mutter eine Künstlerin, wandte sich auch Richard später der Malerei zu. In den vergangenen Jahren stellte er u.a. in Florenz, Miami und New York aus, sein bevorzugtes Motiv ist Tochter Maggie Mozart (!) mit ihren Freunden.

2. „Pretty In Pink“

„Pretty In Pink“, der Titelsong des Filmklassikers von John Hughes, stammt ursprünglich aus dem Jahr 1981, erschienen auf dem Album TALK TALK TALK. Die Neuaufnahme wurde fünf Jahre später zum Top-40-Hit in den Staaten, ist bis heute einer der Trademark-Songs überhaupt des Brat-Pack-Genres. Mit der Geschichte der Filmheldin Andie Walsh (Molly Ringwald) hat der Song wenig zu tun. Tatsächlich geht es im Originaltextum ein Mädchen, das für ihre Promiskuität bekannt ist.


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3. Der umtriebige Keith Forsey

Keith Forsey trommelte einst für Udo Lindenbergs Panik Orchester und Amon Düül 2, später für Moroder und Donna Summer. Er schuf den kommerziell so erfolgreichen Chartsrock-Sound von Billy Idols „White Wedding“-Ära, schrieb an Irene Caras Song „Flashdance… What A Feeling“ mit – und produzierte das Furs-Album MIRROR MOVES (1984), für das Forsey auch gleich noch das Schlagzeug des ausgestiegenen Vince Ely übernahm.


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4. Love My Way

Die US-Serie „Love My Way“ (2004 – 2007) hat ihren Namen von einem Song der Psychedelic Furs, das Titelthema ist eine Coverversion der australischen Band Magic Dirt.


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5. Love Spit Love

Nach dem Band-Split Anfang der 90er-Jahre gründeten Richard und Tim Love Spit Love. Zwei Alben veröffentlichte die Band. Während die Platten eher unterm Radar flogen, kam die Band mit einem Coversong zu medialen Ehren: Die Episoden der US-Serie „Charmed“ begannen acht Staffeln lang mit ihrer Version von „How Soon Is Now?“, im Original von The Smiths. Love-Spit-Love-Drummer Frank Ferrer spielt heute bei Guns N’ Roses.


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6. Frühe Anfänge als Radio

Radio nannte sich die Vorläuferband der Psychedelic Furs, neben Richard und Tim gehörte auch ein weiterer Butler, nämlich ihr Bruder Simon, dazu. Beim legendären Londoner „100 Club Punk Special“-Festival hatten sie 1976 bereits die Sex Pistols gesehen und den unmittelbaren Drang verspürt, es Rotten und Co. gleichzutun. Geprobt wurde im elterlichen Wohnzimmer, zum Instrumentarium gehörte unter anderem ein Staubsauger.

7. Interessanter als U2

Am 4. November 1981 fand im Berliner Metropol vor etwa 2000 Zuschauern eine Konzert-Aufzeichnung für den „WDR-Rockpalast“ statt. Während das Publikum vornehmlich für die Psychedelic Furs erschienen war, fiel das Interesse für den zweiten Act des Abends eher bescheiden aus. Die Band hieß U2.

8. Wundermittel Milch

Zur Pflege seiner Stimme trinkt Richard Butler bei Studio-Aufnahmen gewöhnlich größere Mengen Milch.

9. Flo & Eddie

Die Backing Vocals auf „Love My Way“ stammen vom Hippie-Duo Flo & Eddie, zwei Ex-Mitglieder von Frank Zappas Mothers Of Invention und Teil der Band The Turtles („Happy Together“). Unter den Songs, an deren Produktion die beiden außerdem beteiligt waren, sind Klassiker wie Bruce Springsteens „Hungry Heart“, „Get It On“ von T. Rex. Auch Blondie, Ramones, Duran Duran und Alice Cooper vertrauten auf die Sangeskünste der beiden.


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Dieser Artikel erschien erstmals im Musikexpress 06/20.


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