Timothée Chalamets Oscar-Chancen auf besten Hauptdarsteller sinken
Timothée Chalamet verlor nach einer Aussage über Oper und Ballett seinen Oscar-Favoriten-Status. Auf Wettmärkten sank seine Quote von 70 auf 45 Prozent.
Das Oscar-Rennen 2026 galt schon als entschieden – zumindest nach Einschätzung zweier Wett-Plattformen, die jedes Jahr Prognosen darüber aufstellen, wer die begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen wird. Dieses Jahr gestaltete sich das bisherige Oscar-Rennen als überraschend unspektakulär und ruhig. Timothée Chalamet galt für seine Darstellung des narzisstischen Tischtennisspielers Marty Mausers im Film „Marty Supreme“ als absoluter Top-Favorit auf die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller bei der anstehenden Zeremonie am 15. März 2026. Dies hat sich nun aber aufgrund jüngster Aussagen des Künstlers geändert.
Wettmärkte sagen Oscar-Verlust voraus
Die Wettmärkte Polymarket und Kalshi sind dafür bekannt, Menschen das Wetten auf alles nur Erdenkliche zu ermöglichen. So kann man dort auf die verrücktesten Dinge setzen, etwa auf die Menge an Tweets, welche Elon Musk pro Woche postet, oder darauf, ob Jesus eines Tages zurückkehren wird. Jedes Jahr wird auch ein Wettpott bezüglich des Gewinners des Oscars für den besten Hauptdarsteller eröffnet. Diese Wetten erfreuen sich über die Jahre immer größerer Beliebtheit: Im Jahr 2024 waren rund 350.000 US-Dollar im Pott, im Jahr 2026 sind es nun sechs Millionen.
Bis Anfang März 2026 war alles klar. Timothée Chalamet führte das Rennen mit einer 70-prozentigen Gewinnwahrscheinlichkeit an, und der Oscar schien vergeben. Vor Kurzem äußerte sich der Mime allerdings in einem Gespräch mit Schauspiel-Kollegen Matthew McConaughey über die Kunstformen Ballett und Oper. Hierzu sagte er, dass er nicht in diesen partizipieren würde, da es sich um Kunstformen handle, welche man versuche, am Leben zu halten, „obwohl sich niemand mehr dafür interessieren“. In der Folge erntete der vorherige Oscar-Favorit viel Kritik; ihm wurde vorgeworfen, nicht für die Kunst aktiv zu sein, sondern bloß für Ruhm. Die Konsequenzen schlugen sich direkt auf den Wett-Plattformen nieder: Timothée Chalamets Wert sank drastisch auf rund 45 Prozent.
Macht nun Michael B. Jordan das Rennen?
Das Oscar-Rennen ist nun spannender denn je, und ein neuer Favorit kristallisierte sich bei den Wettenden heraus: Michael B. Jordan. Der Schauspieler ist für seine Doppelrolle als Zwillinge im Film „Blood & Sinners“ ebenfalls als bester Hauptdarsteller nominiert und liegt nun mit wenigen Prozentpunkten vor dem „Marty Supreme“-Darsteller.
Zudem konnte Michael B. Jordan am 1. März 2026 überraschend den SAG-Award als bester Hauptdarsteller mit nach Hause nehmen. Diesem wird zwar weniger Bedeutung beigemessen als einem Oscar oder Golden Globe, dennoch gilt die Auszeichnung als wichtiger Indikator für die Vergabe des Oscars.
Das Oscar-Rennen hat nun also zwei Favoriten und ist spannender denn je. Laut den Wett-Plattformen dürften diese beiden die Vergabe auch unter sich ausmachen – etwa Leonardo DiCaprio, der für seine Darstellung im Film „One Battle After Another“ nominiert ist, bewegt sich bereits seit geraumer Zeit im einstelligen Prozentbereich.
Ob eine einzige Aussage Timothée Chalamet nun wirklich den heiß ersehnten Oscar kostet, wird sich am Sonntag, dem 15. März 2026, in Los Angeles entscheiden.






