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Acht neue Filme, die 2023 auf Netflix erscheinen werden

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„You People“ (27. Januar 2023)

Jonah Hill („Don’t Look Up“) und Lauren London („The Perfect Match“) spielen die Hauptrollen in einer Komödie über zeitgenössische, nicht verbotene, aber unerwartete Liebe. Familien unterschiedlichen Glaubens treffen durch die Liebe ihrer Kinder aufeinander und müssen sich mit dieser notgedrungen arrangieren. Der erste Film von Regisseur Kenya Barris (Drehbuchautor der Serie „Black-Ish“) setzt auf Jonah Hills komödiantische Stärken und zeitgeistige Situationskomik, das verspricht zumindest der Trailer. Neben Hill und London geben sich Eddie Murphy, Julia Louis-Dreyfus („Downhill“), Nia Long („Keanu“), David Duchobvny („Californication“) und weitere die Ehre.

„Pamela, a love story“ (31. Januar 2023)

Regisseur Ryan White („Assassins – Brudermord in Kuala Lumpur“) widmet sich in seiner neuen Dokumentation dem Leben Pamela Andersons. Diese hat ihn bei der Produktion ihres Porträts tatkräftig unterstützt. Es ist ihre Chance, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Trotz jahrelanger Präsenz in der Öffentlichkeit ist sie eine enigmatische Figur. Das Sex-Tape mit Tommy Lee und was aus ihm geworden ist, hat alles überschattet. Ein Einblick in die Geschichte der Person hinter einem der bildgewaltigsten Gesichter moderner amerikanischer Popkultur.

„Extraction 2“ (16. Juni 2023)

Chris Hemsworth kehrt in der Fortsetzung von „Extraction“ (2020) als Tyler Rake zurück. Er ist stereotyp bullig, tödlich und natürlich ausgebildet bei einer Spezialeinheit. Für Drehbuch und Regie kehren auch Joe Russo („Avengers: Endgame“) und Sam Hargrave (Stuntkoordinator für einige Marvel-Filme) zurück. Wenn so nahtlos an den ersten Film angeknüpft wird, wird „Extraction 2“ actionlastig, darin aber innovativ und kurzweilig unterhaltsam.

„They cloned Tyrone“ (21. Juli 2023)

Das Debüt von Regisseur und Drehbuchautor Juel Taylor (Drehbuchautor „Creed II“) wird ein überwiegend Schwarz besetzter Sci-Fi-Film im zeitgenössischen 80er-Jahre-Loot. Eigentlich sollte der Film schon 2022 erscheinen, wurde dann aber aus unbekannten Gründen verschoben. Der offiziellen Beschreibung nach, werden John Boyega („Star Wars“), Jamie Foxx („Baby Driver“) und Teyonah Parris („Empire“) einer Verschwörung auf den Grund gehen. Das Skript zum Film ist schon seit längerer Zeit öffentlich und verspricht, dass der Inhalt der exzentrischen Ästhetik gerecht wird.

„Damsel“ (13. Oktober 2023)

Netflix lässt seiner langfristigen Zusage zur Zusammenarbeit mit Millie Bobby Brown („Stranger Things“) Taten folgen. Der Fantasy-Film zeigt sie, als verratene Prinzessin, bei ihrem Überlebenskampf in einer mythischen Unterwelt. Verraten durch die Eltern ihres zukünftigen Gemahls, die der Hochzeit nur zustimmten, um sie zu opfern und eine Schuld zu begleichen. Die „Eleven“-Darstellerin bekommt die Chance, der Trope von der kämpfenden, nichts-fürchtenden Frau ihren eigenen Stempel aufzudrücken, noch dazu in einem eher ungewöhnlichen Setting. Regie führt der Spanier Juan Carlos Fresnadillo („28 Weeks Later“).

„Rebel Moon“ (22. Dezember 2023)

Sci-Fi-Action unter Regie von Zack Snyder („Watchmen“). Über den letzten Widerstandskampf einer vom Untergang bedrohten Gesellschaft und ihre Hoffnungsträgerin. Ursprünglich was „Rebel Moon“ Snyders Idee eines „Star Wars“-Films. Netflix hat ihn jetzt eigenständig und bringt ihn als Weihnachts-Blockbuster in Stellung. Nach Aussagen Snyders hofft er, ein größeres Universum auf ihn aufbauen zu können. Die „Army of the Dead“-Projekte beweisen, dass Netflix dies Snyder durchaus zutraut. Der Cast umfasst unter anderem Sofie Boutella („Star Trek Beyond“), Djimon Hounsou („Guardians of the Galaxy“), Ed Skrein („Deadpool“), Bae Donna („Sense8“) und Ray Fisher („Justice League“).

„Rustin“ (TBA)

George C. Wolfe („Ma Rainey’s Black Bottom“) widmet sich dem Aktivismus und Leben von Bayard Rustin. Zum 60. Jubiläum des „March on Washington“ (1963) erscheint einer der wichtigsten und vergessenen Strategen des Civil Rights Movements im Rampenlicht. Colman Domingo („Lincoln“) verkörpert einen offen schwulen Schwarzen Mann in einer Zeit, die ihm viel verdankt und ihn doch vergessen hat. Neben ihm stehen Chris Rock, Glynn Turmann („House of Lies“), Jeffrey Wright („The French Dispatch“) und Audra McDonald („The Gilded Age“) vor der Kamera. Das Drama wurde mit Unterstützung durch Barack und Michelle Obama produziert.

„Victim/Suspect“ (TBA – Premiere wird der Film aber beim Sundance Film Festival 2023 feiern)

Die Dokumentation der Regisseurin Nacy Schwartzmann („Roll Red Roll“) ist in Zusammenarbeit mit der Journalistin Rachel De Leon vom „Center for Investigative Reporting“ entstanden. Als filmische Umsetzung ihrer vierjährigen Recherche über ein weitverbreitetes Muster im amerikanischen Justizsystem. Die auffallend große Zahl der Fälle, in denen sich Frauen nach Anzeige einer Sexualstraftat, die gegen sie verübt wurde, selbst als wegen Verleumdung Angezeigte wiederfinden. Zusätzlich zum Film wird die Reportage auf mehreren Plattformen und in unterschiedlichen Formaten ebenfalls aufgearbeitet werden. Netflix beteiligt sich mit der Zusage zur Ausstrahlung der Reportage am Ringen um Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema.

Eine Liste mit allen für 2023 angekündigten Filmen gibt es hier.


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