Bloc Partys Kele kündigt viertes Soloalbum „2042“ mit neuem Song an

Kele Okereke hat sein viertes Soloalbum „2042“ mit einem neuen Song angekündigt. „Between Me And My Maker“ ist eine musikalische Meditation zu den Themen Wiedergeburt und Metamorphose.

Okereke selbst beschreibt die Entstehung seines neuen Songs wie folgt:

„Nachdem ich Michael Robinsons visionären Kurzfilm ‚These Hammers Don’t Hurt Us‘ gesehen hatte, war ich wie besessen von dem Konzept eines Zusammenspiels zwischen Prozess, Urteil und Reinkarnation. Daraus entstanden die drei Teile von ‚Between Me and My Maker‘: Leben, Tod und Wiedergeburt. So wie die Metamorphose eines Schmetterlings.“

„Between Me And My Maker“ ist nach „Jungle Bunny“ bereits die zweite Auskopplung aus dem neuen Album. Dieses soll am 08. November bei Keles eigenem Label KOLA Records als Stream, Download, CD, sowie als limitierte 2-LP-Edition erscheinen.

„2042“-Artwork:

Die Tracklist für „2042“:

  1. Jungle Bunny
  2. Past Lives Interlude
  3. Let England Burn
  4. St Kaepernick Wept
  5. Guava Rubicon
  6. My Business
  7. Ceiling Games
  8. Where She Came From Interlude
  9. Between Me And My Maker
  10. Natural Hair
  11. Cyril’s Blood
  12. Secrets West 29th
  13. Catching Feelings
  14. A Day Of National Shame Interlude
  15. Ocean View
  16. Back Burner

Neben der Arbeit an „2042“ hat Okereke einen Großteil der vergangenen Jahre auf Tour verbracht. Anlässlich des dreizehnten Geburtstags ihres Debütalbums SILENT ALARM reisten Bloc Party damit 2018 durch sechs europäische Metropolen. Auf die Frage, ob solch eine Tour auch für das zweite Album der Briten A WEEKEND IN THE CITY infrage käme, antwortete Okereke: „Viele der darauf behandelten Themen werden aktuell wieder ausgiebig diskutiert. Deshalb fühlt sich das Album für mich sehr vorausschauend an. Ich weiß nicht, ich wäre jedenfalls für die Idee offen.“

Aber auch eine andere Idee scheint es dem Sänger angetan zu haben. So erklärte er zuletzt im Gespräch mit „NME“:

„Einer meiner Freunde erzählte mir letztens von etwas, das The Cure immer gemacht haben oder immer noch machen. Statt erneut ganze einzelne Alben aufzugreifen, spielen sie Shows, die aus Songs verschiedener Platten bestehen, zwischen denen sie jedoch Verbindungen sehen. Ich glaube, das wäre auch für uns interessant. Ich sehe jetzt schon Verknüpfungen zwischen verschiedenen Songs und Orten, die wir bereist haben.“

Erst Anfang des Jahres hatte Okereke den gemeinsam mit Matt Jones geschriebenen Soundtrack zum Musical „Leave To Remain“ veröffentlicht. Sein aktuelles Soloalbum FATHERLAND erschien 2017 und erhielt in unserer Rezension von Musikexpress-Autorin Sabine Winkler stolze fünf Sterne.

KOLA Records

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