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Für graue Tage, wilde Nächte, für immer: Lazy Oaf


Was sich für diesen Sommer in jeder Laufstegkollektion finden lässt – Flora und Fauna, Fastfood und Früchte, verteilt auf zart fließender Seide oder Form wahrenden Geweben wie bei Stella McCartney – daran arbeitet die Londonerin Gemma Shiel seit 2001.

Nur geht es in ihrem Fall nostalgischer und in jedem Fall alles andere als Ernst zu. Wie das Meiste aus der britischen Hauptstadt, das wild, unangepasst oder quer gedacht ist, begann bei Lazy Oaf alles damit, dass Shiel in Londons Osten ihre handgedruckten T-Shirts auf einem Marktstand unters Volk brachte. 2004 eröffnete sie die erste Boutique in Soho, und inzwischen findet man Lazy Oaf in 150 Geschäften weltweit. Auch wenn die grafischen 80er-Shirts, die Pudelmützen, den Schmuck und die Grußkarten noch immer in einem Atelier in Shoreditch entstehen.

Doch wer glaubt, es ginge bei Lazy Oaf ausschließlich um Druck auf Shirt, der irrt. Alle Stücke sind zweiseitig entworfen, mit Motiven wie ganz frühen Mickey Mouse-Comics bedruckt; ein Melonen-Kleid bleibt angedeutet – und das Hemd ist eben das Hemd, das Donald Duck zu tragen pflegt. Erinnert an Luftballons, Eistüten und unbeschwerten Spaß.


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