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Im kommenden ME: Quentin Tarantino im Interview

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Eine unsichtbare Spannung liegt über dem Gespräch mit Quentin Tarantino. Doch der Regisseur selbst hat nichts damit zu tun. Über den Garten des Ritz Carlton Hotels von Cancun in Mexiko sind dunkle Wolken aufgezogen; ein Tropensturm naht. Der Regisseur lässt sich nichts anmerken, ist zu sehr fixiert auf die Fragen zu „Django Unchained“. Der 49-Jährige wirkt dabei nicht mehr so manisch-enthusiastisch wie früher. Er macht einen ruhigen, abgeklärten Eindruck. Seine Haltung scheint auch das Wetter zu beeinflussen; während des Interviews hält es sich zurück. Erst beim Verlassen des Hotels fallen die ersten Tropfen.

Gewalt ist in Ihren Filmen ein zentrales Thema. Was fasziniert Sie so daran?

Ehrlich gesagt, in solchen Kategorien denke ich gar nicht. Ich erzähle meine Geschichten. Ich mache mein Ding. Und zufälligerweise mag ich eben Genres, in denen Gewalt eine gewisse Rolle spielt; von Kung-Fu-Filmen bis zum Western. Aber das gilt ja genauso für griechische Tragödien und Shakespeare-Dramen. Und wer sieht denn auch nicht gerne einen Film, in dem sich ein ehemaliger Sklave an seinem früheren Herrn rächt? Also ich würde sofort ein Ticket dafür kaufen. Wenn du siehst, wie jemand seinen Unterdrücker umbringt, erzeugt das eines der stärksten Gefühle, zu dem das Kino überhaupt fähig ist.  

Das komplette Interview: Im kommenden Musikexpress – ab 10. Januar im Handel.



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