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Dakota Suite An Almost Silent Life

Glitterhouse/Indigo

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Dakota Suite 'An Almost Silent Life'
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Foto: Glitterhouse/Indigo
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ALONE WITH EVERYBODY heißt sein erster Longplayer aus dem Jahr 1998, eine Compilation diverser Singles und EPs, SONGS FOR A BARBED WIRE FENCE war der Titel seines fantastischen, wenn Sie so wollen, „ wahren“ Debütalbums. Auch THE WAY I AM SICK und THE RIVER ONLY BRINGS POISON sind unbedingt empfehlenswerte Bestandteile der zunehmend unübersichtlich werdenden Diskographie von Chris Hooson, dem Schmerzensmann aus Leeds. Die Titel der Alben verraten es: Die Welt von Dakota Suite – benannt nach John Lennons New Yorker Wohnsitz und eher loses Musiker-Netzwerk denn real existierende Band –, die Welt Chris Hoosons also ist eine gedankenschwere, umwölkte bis nachtschwarze, verschattet von Depressionen, eine Welt, in die selten ein Sonnenstrahl dringt.

Dass seine Songs indes nie selbstmitleidig tönen, eher nüchterne Bestandsaufnahme sind und oft genug Liebeserklärungen an Johanna Bergen, die Frau in Hoosons Leben, ist da mehr als nur ein kleines Wunder. AN ALMOST SILENT LIFE enthält wieder eine Reihe wunderfeiner Zeitlupen-Songs und -Instrumentals, noch karger arrangiert als die Vorgänger, behutsam geformt von Akustikgitarre und Klavier. Wer Schubladen braucht, der öffne jene, auf der„Slowcore“ steht. Es ist, was es ist: pure musikalische Schönheit – an der Grenze zur Stille.

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