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Apple stellt klar: Die neue Touch Bar im MacBook Pro ist kein Ticker und kein Spielzeug

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Am 27. Oktober 2016 hat Apple das neue Macbook Pro vorgestellt. Die bedeutendste Innovation des neuen Gerätes ist zweifellos die Touch Bar, welche die Funktionstasten durch ein OLED-Touch-Display ersetzt. Erste Anwendungsmöglichkeiten wurden bereits während der Keynote präsentiert. So können Video-Produzenten damit durch ihre Projekte bei Final Cut Pro navigieren. Photoshop-Anwender haben die Möglichkeit, über die Touch Bar unter anderem Farben anzuwählen und durch die verschiedenen Ebenen-Füllmethoden zu skippen, was professionelle Bildbearbeitung deutlich beschleunigt.

Apple hat darüber hinaus aber auch Vorgaben für App-Entwickler bereitgestellt, die aufzeigen, in welche Richtung die neuen Funktionen der Leiste gehen werden. Auffällig vor allem: Die Anwendungsmöglichkeiten sollen minimalistisch gehalten werden, reine Spaß-Funktionen werden ausgebremst.

Ein Auszug der Apple-Vorgaben für die Touch Bar

  • Die Touch Bar ist als Erweiterung der Tastatur zu nutzen, nicht als Anzeige.
  • Die Touch Bar sollte keine Alerts, Nachrichten, statische Inhalte, scrollende Inhalte oder andere Dinge enthalten, die den Benutzer von seiner Arbeit oder dem Haupt-Bildschirm ablenken.
  • Animationen sind zu vermeiden. Die Touch Bar ist als Erweiterung der Tastatur zu verstehen, Benutzer erwarten keine Animation auf ihrer Tastatur.
  • Farben sind geschmackvoll und minimalistisch einzusetzen, die Touch Bar sollte in ihrem Erscheinungsbild einer mechanischen Tastatur ähneln.
  • Grundsätzlich sollte die Touch Bar keine Bedienungselemente wie „Suchen“, „Alles auswählen“, „Auswahl entfernen“, „Kopieren“, „Ausschneiden“, „Rückgängig“, „Wiederholen“, „Speichern“, „Schließen“, „Drucken“, „Beenden“ enthalten.

Wie es aussieht, werden also auch in Zukunft die Emojis das Lustigste sein, was die Touch Bar zu bieten hat, schließlich handelt es sich beim Macbook Pro auch in erster Linie um ein Arbeitsgerät.

Wer die Keynote noch nicht gesehen hat, kann sie sich hier noch einmal ansehen. Ein schönes Follow-up-Interview zum Thema Touch Bar gibt es bei Marques Brownlee zu sehen:


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