Avicii wurde in seiner Heimat Schweden beigesetzt

Im April 2018 starb Tim Bergling, so Aviciis bürgerlicher Name, im Alter von 28 Jahren im Oman. Nun wurde der DJ und Produzent in seiner Heimat Stockholm beigesetzt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit, so wie es sich die Familie gewünscht hatte. Der Musiker hatte sich das Leben genommen.

Ein enger Freund von Avicii, Jesse Waits, postete neben mehreren Bildern gemeinsamer Momente der beiden Freunde auch die Titelseite des Programmheftes der Beerdigung. Drauf steht lediglich „Tim Bergling 1989 – 2018“ und sie ist mit Musiknoten geschmückt.

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Nach seinem Tod erinnerten sich viele Künstler und Fans an den erfolgreichen DJ. In Utrecht erklangen zwei seiner größten Hits aus einen Kirchenturm, beim Coachella Festival sangen DJ Kygo und Tausende Fan „Without You“.

Avicii starb mit 28 Jahren

Tim Bergling, wie Avicii mit bürgerlichem Namen hieß, wurde tot in Maskat, der Hauptstadt des Oman, aufgefunden. Der schwedische DJ, Produzent und Remixer, der mit Hits wie „Wake Me Up“ (feat. Aloe Blacc) weltberühmt wurde und seit Jahren als einer der erfolgreichsten DJs überhaupt galt, starb überraschend am 20. April 2018 im Alter von 28 Jahren. Als Todesursache steht mittlerweile Suizid fest. Berglings Familie legte dies zuvor bereits in einem anderen Statement nahe: „Er hat wirklich gerungen mit dem Nachdenken über den Sinn, das Leben, das Glück. Jetzt hat er es nicht länger geschafft. Er wollte Frieden haben“, schrieben sie.

Avicii litt bis zuletzt unter schweren gesundheitlichen Problemen und an einer Pankreatitis, einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch die Gallenblase wurde ihm in der Vergangenheit entfernt. Über in der EDM-Szene nicht unüblichen Drogenmissbrauch oder Burnout wurde nach der Todesmeldung ebenfalls spekuliert, Avicii soll zeitweise viel Alkohol konsumiert haben. 2016 zog er sich von Live-Auftritten zurück.

Avicii arbeitete in seiner Karriere unter anderem mit David Guetta, Daft Punk, Coldplay, Brandon Flowers und Leona Lewis zusammen. Er veröffentlichte drei Studioalben, drei EPs und etliche weitere Tracks. „Wake Me Up“, an dem übrigens auch Incubus-Gitarrist Mike Einziger mitschrieb, verkaufte sich allein in Deutschland über eine Million Mal und wurde zu einer der erfolgreichsten Singles seit 40 Jahren. Wenige Wochen vor seinem Tod erschien auf Netflix eine erstmals im Oktober 2017 veröffentlichte Doku über Avicii mit dem Titel „True Stories“. Die sorgte nun auch deshalb für Schlagzeilen, weil Bergling darin unter anderem über seinen Tod spricht.


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