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BRIT Awards 2015: Das sind die Gewinner

Zum 35. Mal wurden am Mittwochabend in der Londoner O2-Arena die BRIT Awards verliehen, das britische Äquivalent zu den Grammys. Im Vergleich zu denen war die Show entspannter und halbwegs kurzweilig.

Highlights waren Kanye Wests Performance von “All Day” mit einer wilden, mit Flammenwerfern bewaffneten Posse, und Madonnas Torero-Nummer “Living For Love”, ihre erste BRITS-Performance in 20 Jahren, zu deren Anfang sie zwar einen ordentlichen Sturz von der Bühnentreppe hinlegte, sich dann aber berappelte und die Nummer souverän zu Ende brachte. Profi eben.

Aber es gab auch biedere Momente, in denen die Show wenig mehr als eine Mischung aus Mastercard-Werbespot, hölzernen Präsentationen und altbackenem Eurovision-Charme war. Vorbei sind leider die Zeiten, in denen The KLF das Publikum mit Maschinengewehren (mit Platzpatronen) beharkten, oder sich Robbie Williams und Liam Gallagher öffentlich ankeiften. Heute herrscht gepflegte Mittelmäßigkeit.

Die großen Gewinner des Abends: Sam Smith, der bereits bei den Grammys absahnte, und in London zwei BRITS mitnehmen durfte, und Ed Sheeran, der ebenfalls zwei Preise gewann, darunter “Best British Album”.

Der Künstler mit den meisten BRIT Awards ist übrigens nach wie vor Robbie Williams, der insgesamt 17 BRITS gewann, fünf davon mit Take That.

Alle Gewinner im Überblick:

British Male Solo Artist

Ed Sheeran

British Group

Royal Blood

British Female Solo Artist

Paloma Faith

British Breakthrough Act

Sam Smith

Global Success Award

Sam Smith

British Single

Mark Ronson ft. Bruno Mars – „Uptown Funk“

Mastercard British Album Of The Year

Ed Sheeran

British Video

One Direction – „You and I“

International Male Solo Artist

Pharrell Williams

International Female Solo Artist

Taylor Swift

International Group

Foo Fighters

Critics‘ Choice Award

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