Burn After Reading von Ethan und Joel Coen, USA 2008

Mit George Clooney, Brad Pitt, F. Mc Dormand

A country for old stars: Die Coens rufen, alle kommen.

Die haben einen Lauf. Wervgerade einmal 19 Monate nach No country for old men den nächsten Film vorlegt und in der Besetzungsliste Clooney, Pitt, Swinton und Malkovich aufweist,der muss einen Lauf haben. Oder einfach sehr gut sein. Stimmt beides bei den Coens, die ihre Durststrecke zu Beginn des Jahrzehnts genutzt haben, um tief Luft zu holen und jetzt einfach bis auf Weiteres auf dem Genialitätslevel von Fargo und The big lebowski weiterzumachen. Hier tun sie das mit einem Stoff, dessen Inhaltsangabe-Angestellte eines Fitness-Studios finden CD mit geheimen CIA-Informationen und wollen im Spiel der Großen mitmischen-sich zwar albern liest, aber das trifft auch auf Big lebowski zu. Die Kunst der Coens besteht eben darin, aus inhaltlichen Miniaturen um sich selbst kreisende Eskalationsstrategien zu entwickeln, die zwingend sind und am Ende immer auf die Absurdität der Existenz verweisen. Aber erst einmal reicht die Info: Die haben einen Lauf. (keine Wertung)

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