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Darth Vader in Virtual-Reality – Lucasfilm plant VR-Film

Virtual-Reality (VR) ist der neue Trend. Mit dem Erscheinen der HTC Vive sowie der Oculus eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für Film- und Videospielproduktionen. Immersion ist das das Zauberwort. Das bedeutet randloses Eintauchen ins Geschehen, indem man den Blickwickel durch Umsehen selbst wählt. Zusätzlich sorgen Bewegungscontroller dafür, dass man auch natürlich mit der Umgebung interagieren kann. Auf der „Star Wars“-Celebration in London hat Lucasfilm vergangenes Wochenende einen Virtual-Reality-Film über Darth Vader angekündigt.

Möglich gemacht werden soll das in Zusammenarbeit mit dem ILMxLAB, das kürzlich Unterstützung von David S. Goyer bekam, dem Drehbuchautor von Nolans „Batman“-Reihe. Das Studio ist eine Kollaboration von Lucasfilm und dem VR-Start-Up Magic Leap. Nun soll eine immersive Zuschauererfahrung geschaffen werden: Man soll die Möglichkeit haben, sich selbstverständlich umzusehen, aber auch den Blickwinkel zu verändern, herumzulaufen und sogar mit der Umgebung zu interagieren – ähnlich wie in VR-Games.

Einige Kritiker sind aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums von VR noch skeptisch, doch wenn in ein bis zwei Jahren der  geplante Darth-Vader-Film erscheinen wird, sind die Brillen technisch leistungsfähiger als heute. Verbessungswürdig sind aktuell noch Brillengewicht, Unschärfe und Auflösungsprobleme sowie die Bildwiederholrate, die möglicherweise Augenprobleme verursacht. Dennoch ist es ein wahnsinnig interessantes und ergiebiges Medium, das fast unendliche Möglichkeiten bietet. Steven Spielberg produziert ebenfalls momentan ein Projekt, das mit virtueller Realität arbeitet: „Ready Player One“. Und auch in der Videospielbranche sprießen die Konzepte aus dem Boden, eines interessanter als das andere. Wenn VR noch weiter verbessert werden wird, könnte es in ein paar Jahren durchaus massentauglich werden. Wäre es nicht schön das Wohnzimmer in Tatooine zu verwandeln, oder bei einer riesigen Schlacht im Weltall dabei zu sein?


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