Highlight: Pearl Jam: Die Geschichte des Eddie Vedder (und der buntesten Bühnenhemden)

Der neue Musikexpress mit The Libertines, Romano, Jimi Hendrix u.v.m. – jetzt am Kiosk und im App Store!

The Libertines: Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Wenn beste Freunde sich einmal zerstritten haben, war es das meistens für den weiteren Umgang. Harte Drogen und verletzte Eitelkeiten sind schließlich selten der richtige Kitt für gescheiterte Beziehungen. Und trotzdem ist es Carl Barât und Peter Doherty irgendwie gelungen, nach elf Jahren Bandpause in Thailand ein drittes Libertines-Album aufzunehmen. Erklärungsversuche bei einem Treffen in Paris.

Interview mit Peaches: „Es ist eine gute Zeit, um Peaches zu sein“

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Sechs Jahre sind vergangen, seit Merrill Beth Nisker, besser bekannt als Peaches, ihr letztes Album, I FEEL CREAM, veröffentlichte. Faul ist die Kanadierin in der Zwischenzeit nicht gewesen. Zunächst tourte sie zwei Jahre lang mit den neuen Songs um die Welt, dann lockte die Bühne: Erst inszenierte sie ihr eigenes Leben als „Peaches Christ Superstar“ am Berliner Theater Hebbel am Ufer, im Anschluss sang sie in der Monteverdi-Oper „L’Orfeo“ und adaptierte ihr Musical als Film („Peaches Does Herself“). Schließlich zog sie nach Los Angeles um, wo umgehend die Aufnahmen für das nun erschienene Album, RUB, begannen.

 

Neue Deutsche Scheißmusik: „Mist ist Mist, egal in welcher Sprache!“

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Der Pop-Mainstream im Land ist längst in deutscher, ja deutschsprachiger Hand. Im Sommer reichte das sogar zu einer eigenen Schlagzeile: „Alle Platten in den Album-Top-Ten in deutscher Mundart!“ Die kleine Aufregung darüber ist längst wieder vorbei. Aber unseren (selbst ernannten) Deutschpop-Experten Arno Frank und Oliver Götz lässt der Boom keine Ruhe. Sie verrennen sich in ein Fachgespräch, an dessen Ende eigentlich nur eine Frage offen bleibt: Was um Himmels willen ist eine „deutschsprachige Hand“?

 

Interview mit Kadavar: „Man müsste alle paar Jahre die Erde schütteln können.“

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„Siebziger-Jahre-Revival!“ oder „Mehr Retro geht nicht!“ Mit derlei Ansagen mussten sich Kadavar in der Vergangenheit häufig auseinandersetzen. Wenn es nach ihnen ginge, könnten solche Etiketten getrost in die Tonne katapultiert werden. Das deutsche Hardrock-Trio hat nämlich nicht vor, als ein kleiner Anflug von Nostalgie wahrgenommen zu werden.



Pearl Jam: Die Geschichte des Eddie Vedder (und der buntesten Bühnenhemden)
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