Die Musikexpress Playlist zum Heft 03/22

von

Auf der März-Playlist gibt es diesmal zum Beispiel zu hören:

Yeule
Die Musikerin aus Singapur könnte das sein, was Grimes vor zehn Jahren war: eine neue, aufregende Art von Popstar, mit einem Bein im Cyberspace, mit dem anderen in ganz menschlichen Gefühlswelten. Nennen wir es vorerst Hyper-Dream-Pop.

Animal Collective
Die Könige des psychedelischen Avant-Pops sind zurück! Die erste Platte seit fünf Jahren orientiert sich eher an den frühen Versionen des Kollektivs: ein experi- mentelles Fließen mit üppigen, mal schiefen, mal wundersam harmonischen Texturen.

Metronomy
Schön, dass sie wieder da sind! Die Briten nehmen uns mit auf eine Elektro-Pop-Fahrt ins Millennial-Land, das sich noch nach früher anhört, aber irgendwie erwachsener: weniger Synthesizer, mehr Gitarre und Klavier, und viel warmer Orgelsound.

Pauls Jets
Wie ein rotes Banner steht ein Wunsch, ein Vibe hinter der dritten Platte der Wiener Band: Weniger allein sein! Genau so klingt die Musik: warm und sehnsüchtig, Möglich- keitsräume suchend und zarte Zeilen singend wie: „Baby, schlaf jetzt noch nicht ein.“

Shout Out Louds
Die schwedische Indie-Rock-Band vertont das Gefühl, das wir alle aus den letzten zwei
Jahren so gut kennen: das Gefangensein im Corona-Alltag, aus dem man nur noch weg will, am liebsten auf einem weißen Pferd, auf jeden Fall „as far away as possible“.

Beach House
Beach-House-Platten sind immer ein Versprechen, das Beach House immer noch
(und auf ewig) nach Beach House klingen: wunderschöne, zart-vernebelte Halbschlaf- Musik, die alles sein und bedeuten kann und außerhalb von Zeit und Alltag existiert.

Viel Spaß beim Hören!

 


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