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Iggy Pop: „Leute, die das kostenlose U2-Album nicht wollen, sagen ‚Zwingt mich nicht‘. Und sie haben recht“

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Punk-Legende Iggy Pop äußerte sich während eines Vortrags verständnisvoll gegenüber Kritikern der Vertriebsstrategie des neuen U2-Albums SONGS OF INNOCENCE. Auch für Raubkopierer und Musiker, die sich an die Werbung verkaufen, brachte der ehemalige „The Stooges“-Frontmann Verständnis auf.

Während seines Vortrages im Rahmen der ehrwürdigen „John Peele Lecture“ auf BBC Radio 6 Music zeigte sich Iggy Pop verständnisvoll. Der einstige „Godfather of Punk“ sagte zur U2-Apple-Kooperation: „Die Leute, die das kostenlose U2-Album nicht wollen, sagen ‚Zwingt mich nicht‘. Und sie haben recht“.

In seiner Rede mit dem Titel „Free Music in a Capitalist Society“ ermahnte der US-Amerikaner zudem die Obrigkeiten, im Falle von Musikpiraterie zu hart gegen Einzelpersonen vorzugehen: „Ich denke ein College-Kind zu verfolgen, weil es eine Datei geteilt hat, ist so als hätte man vor 200 Jahren jemanden nach Australien geschickt, weil er den Hasen seiner Lordschaft geklaut hat“.

Die Lizenzierung von Musik für die Werbung hält der als James Osterberg geborene Musiker für wenig verwerflich. „Ich bin total dafür, weil sich so auch für mich die Tür geöffnet hat. Ich wurde im Fernsehen gehört, bevor ich im Radio überhaupt eine Chance hatte“, so Iggy Pop in seiner Rede.


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