Sinéad O’Connor (1966-2023): Ihre fünf besten Songs


Von „Mandinka“ bis „Nothing Compares 2 U“: Wir hören uns durch den Backkatalog der verstorbenen irischen Sängerin Sinéad O' Connor.

Der überraschende Tod von Sinéad O’Connor schockiert die Musikwelt: Die irische Sängerin verstarb am 26. Juli 2023 im Alter von 56 Jahren. Ihr zu Ehren widmen wir uns fünf ihrer bemerkenswertesten Songs.

Sinead O’Connor ist tot – Fragen zur Todesursache

„The Emperor’s New Clothes“ (1990)

Des Kaisers neue Kleider: „The Emperor’s New Clothes“ stammt von O’Connors zweitem Album „I Do Not Want What I Haven’t Got“. Das Stück wurde von O’Connor selbst geschrieben und produziert. Der Text handelt von ihrer eigenen Zerrissenheit in einer Welt der Unterdrückung. „I will live by my own policies / I will sleep with a clear conscience / I will sleep in peace“, singt sie darin etwa.

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„Nothing Compares 2 U“ (1990)

1990 schaffte O’Connor mit ihrer grandiosen Version des von Prince geschriebenen Stücks „Nothing Compares 2 U“ ihren weltweiten Durchbruch.  Den Song zu covern war nicht O’Connors Idee — sondern die ihres Managers Fachtna O’Kelly. „Fachtna O’Kelly, Sinéads Manager, brachte eine Kassette mit, und als ich sie hörte, fing ich tatsächlich an zu weinen“, erinnerte sich Connors ehemaliger Label-Co-Geschäftsführer Chris Hill 2009 gegenüber „Mojo“. „Ich saß einfach da mit Tränen in den Augen. Dann rief O’Kelly bei Sinead O’Connor an und sagte: ‚Chris weint‘. Sinéad fragte daraufhin: ‚War es so schlimm?‘“

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„Fire On Babylon“ (1994)

She took my father from my life oh / Took my sister and brothers oh / I watched her torturing my child / Feeble I was then but now I’m grown“, sang O’Connor 1994 auf dem Stück „Fire On Babylon“, erschienen auf ihrem Studioalbum „Universal Mother“. O’Connor ließ sich musikalisch von verschiedenen Genres inspirieren, sampelte Miles Davis und ging — so die Presse damals — sogar in HipHop-Territorien. „Fire On Babylon“ ist mit seinem sirenenhaften Gesang und den schweren Grooves definitiv ein Highlight in O’Connors Backkatalog.

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„I Am Stretched On Your Grave“ (1990)

Bei „I Am Stretched On Your Grave“ handelt es sich um ein altes irisches Gedicht, das O’Connor vertonte. Das Gedicht, das bis ins Jahr 1600 zurückgehen soll, ist eine tragische Geschichte zweier Liebenden — von denen einer nicht vom Grab des anderes weichen mag. O’Connor machte daraus ein bemerkenswertes und eindringliches Stück Musik, zu hören auf ihrem zweiten Album „I Do Not Want What I Haven’t Got“.

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„Mandinka“ (1987)

„Mandinka“ war die zweite Single aus O’Connors Debütalbum „The Lion And The Cobra“ aus dem Jahr 1987. Die Musikerin schrieb das Stück über einen afrikanischen Stamm, über den sie in einem Buch gelesen hatte. „Um es zu verstehen, musst du das Buch gelesen haben“, erklärte sie einmal. Das Buch werden bestimmt nicht alle gelesen haben, die den Song mochten – denn das Stück wurde nämlich in mehreren Ländern ein beachtlicher Erfolg.

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