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„Inhumans“: Marvel hat seinen ersten richtigen Flop seit Jahren gedreht

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Marvel schwimmt bekanntlich seit Jahren auf der Erfolgswelle. Im Kino landen die Superheldenfilme regelmäßig auf den Spitzenplätzen der weltweiten Charts, auf Netflix streamen die Nutzer Serien wie „Iron Fist“ und „The Defenders“, auch wenn diese teilweise unterirdisches Niveau haben. Nun stehen Marvel und dem Sender ABC, mit dem eine gemeinsame Serie produziert wurde, ein herber Dämpfer bevor. „Marvel’s Inhumans“ entwickelt sich zum Flop.

Die „Inhumans“ sind Superhelden, die auf dem Mond leben. Die regierende, königliche Familie wird eines Tages von Maximus (Iwan „Ramsay Bolton“ Rheon aus „Game of Thrones“) gestürzt und teilweise auf die Erde verbannt. Superheldenfähigkeiten sind hier lebende Haare und mächtige Schallwellen, die König Black Bolt zur Stummheit verdammen. Klingt schlimm? Ist es anscheinend auch. Zwar haben der TV-Sender aus den USA und Marvel viel Geld in die Serie gesteckt, damit diese mit den ersten Episoden sogar weltweit in iMaxx-Kinos anlaufen kann. Kritiker und Fans wurden aber nicht warm mit der Serie.

Circa drei Millionen Dollar spielten die Kinovorstellungen der ersten zwei Episoden ein, was vor allem angesichts der 400 Säle in den USA ein peinlicher Flop ist. Die gesamte Serie wird in den USA Ende September ausgerollt. In Deutschland steht noch nicht fest, wo „Inhumans“ erscheint. Eine Ausstrahlung auf Sky scheint möglich.

Doch das Interesse an der Serie wird durch verheerende Kritiken, die nach Sichtung der ersten Episoden geschrieben werden, bestimmt nicht größer. „Indiewire“ nannte die Serie „das Schlimmste, was Marvel seit Jahrzehnten hervorgebracht hat“. Ein Blick auf „Rotten Tomatoes“ offenbart ein schockierendes Zwischenfazit: Die Website sammelt positive und negative Reviews, daraus wird dann ein Kritikerschnitt errechnet. Und der sieht nach bisher zwölf eingetragenen Reviews so aus:

Den Trailer zur Serie könnt Ihr Euch hier anschauen:

Screenshot
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