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iPhone 6 und Apple Watch – die wichtigsten Fakten im Überblick

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Die Spekulationen haben ein Ende: Apple hat am Dienstag in seinem jährlichen Event die kommenden Produkte vorgestellt. Eine wirkliche Überraschung wie damals unter Steve Jobs das iPad blieb aus, innovativer als zuletzt zeigte sich der Konzern dennoch. So stellte CEO Tim Cook in seiner Keynote neben dem neuen Album von U2 gleich viereinhalb Neuheiten vor: das iPhone 6, das iPhone 6 plus, die Smartwatch Apple Watch, das Bezahlsystem Apple Pay sowie das neue Betriebssystem iOS 8.

iPhone 6 und iPhone 6 plus:

Das neue iPhone kommt wahlweise mit 4,7-Zoll und 5,5-Zoll Retina HD Displays und einem “Präzisions-Unibody-Gehäuse aus eloxiertem Aluminium” in den Handel. Es soll das dünnste und am besten handzuhabende Smartphone seiner Art sein. Integriert sind unter anderem ein A8-Chip mit 64-Bit-Desktoparchitektur, eine weiterentwickelte iSight- und FaceTime-HD-Kamera und Apple Pay, mit dem der User “einfach, simpel und sicher” mit der Berührung eines Fingers online bezahlen können soll. Beide Modelle werden außerdem mit der neuen Betriebsystemsversion iOS 8 ausgeliefert. Darin wiederum sollen unter anderem neue Funktionen bei Nachrichten und Fotos, eine QuickType-Tastatur, eine neue Health-App, Familienfreigabe und iCloud Drive enthalten sein. Für alle anderen iOS-Nutzer soll das Update vom 17. September an verfügbar sein.

Das iPhone 6 kommt in Gold, Silber und Spacegrau daher und wird in Deutschland 699 Euro für das 16 GB-Modell, 799 Euro für das 64 GB-Modell und 899 Euro für neues 128 GB-Modell kosten. Das iPhone 6 Plus kommt in den gleichen Versionen daher und kostet jeweils 100 Euro mehr als das iPhone 6. Beide Modelle sollen vom 19. September an erhältlich sein, Vorbestellungen sind vom 12. September an möglich.

Apple Watch:

Zwei Überraschungen gab es dann doch. Die erste Überraschung: Apples neue Uhr heißt nicht iWatch. Sie heißt Apple Watch, und ihre schiere Ankündigung überraschte niemanden, geisterten Gerüchte über diese Uhr doch schon seit Monaten durch die Fanblogs und Techforen. Die zweite Überraschung: Augenzeugen- und ersten Testberichten zufolge ist Apples Smartwatch tatsächlich mehr als bloß ein zweiter Desktop am Handgelenk. Mit der Apple Watch kann man unter anderem telefonieren, E-Mails lesen, Kalender verwalten, Musik hören, seinen Puls messen, mit Siri sprechen – man kann aber auch schlichtweg die Uhrzeit daran ablesen. Apples neues Gadget hat nämlich vielen anderen Smartwatches und vor allem Googles Gadget “Google Glass” einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie fühlt sich offenbar nicht nur gut an, sie sieht nicht zuletzt dank ihrem Edelstahlgehäuse und einem Old-School-Drehrad auch gut aus.

Die Apple Watch soll in etlichen verschiedenen Modellen in den Handel kommen und könnte zumindest nach außen hin ein eleganter Schritt zurück sein: Seit es Smartphones gibt, trägt schließlich kaum noch wer eine Armbanduhr, zumindest nicht aus praktischen Gründen. Das dürfte sich nun selbst in der jungen Generation nun ändern.

Technische Details wurden noch nicht bekanntgegeben, die Apple Watch soll ab 2015 erhältlich sein.

Und woran Apple als nächstes feilt, um nicht mittelfristig doch bloß einer von vielen Hard- und Softwareanbietern zu werden? Bis nächstes Jahr sind die Spekulationen wieder eröffnet.




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