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Diese 5 Serien haben psychische Krankheiten im Fokus


Von „Euphoria“ bis „Fleabag“ – diese Serien setzen sich mit psychischen Krankheiten auseinander.

Laut Bundesgesundheitsministerium leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens unter einer behandlungsbedürftigen psychischen Krankheit, dabei sind die häufigsten Erkrankungen Angststörungen (15 %), affektive Störungen (10 %) und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum (6 %). Obwohl das Thema in vielerlei Hinsicht immer noch ein Tabu ist, sprechen mittlerweile nicht nur Stars öffentlich über ihre psychischen Probleme, sondern auch in Serien spielen psychische Krankheiten oft eine Rolle. Diese fünf Serien setzen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit mentalen Issues auseinander:

1. The Bear

In „The Bear: King of the Kitchen“ übernimmt Carmen „Carmy“ Berzatto (gespielt von Jeremy Allen White) den heruntergekommenen Sandwich-Shop seines toten Bruders, der an Suizid begangen hat. Carmy ist trainierter Sterne-Koch und muss sich nicht nur mit dem neuen Umfeld, den anfangs ihm gegenüber skeptischen Restaurantmitarbeiter:innen und seinem unermüdlichen Perfektionismus auseinandersetzen, sondern wird auch von Schuldgefühlen gegenüber seines Bruder und dem Rest seiner Familie geplagt. Die mehrfach Emmy-prämierte Serie greift Themen wie Alkoholismus, Versagensängste, Einsamkeit und Verlust auf und überzeugt dabei nicht nur mit Handlung und Inszenierung, sondern vor allem mit den bewegenden Performances der Schauspieler:innen.

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2. Fleabag

In den zwei Staffeln begleiten die Zuschauer:innen die Londonerin Fleabag (gespielt von Phoebe Waller-Bridge) zwischen Familienfeiern und unterschiedlichsten Dating-Erfahrungen, wobei sie dabei immer wieder die vierte Wand mit bissigen Kommentaren zur Kamera durchbricht. Dabei versucht sie außerdem mit dem Tod ihrer besten Freundin und den einhergehenden Schuldgefühlen umzugehen. Der zunächst humorvolle Ton der Serie schlägt dabei immer wieder auch eine ernstere Richtung um.

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3. After Life

Als seine Frau an Brustkrebs stirbt, wird das Leben des Autors Tony Johnson (gespielt von Ricky Gervais) auf den Kopf gestellt. Da er seinem Leben nichts Positives mehr abgewinnen kann, beschließt er, es damit zu verbringen, die Welt für den Tod seiner Partnerin zu bestrafen, indem er alles sagt und tut, was er will, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie sich andere Menschen dabei fühlen. Im Laufe der Serie gewinnt er jedoch eine andere Perspektive auf seine Situation und die Art und Weise, wie er sein Leben gestaltet. „After Life“ ist eine sehr ruhige und tiefsinnige Serie, die sich mit Verlust und Depression auseinandersetzt und es dabei schafft, tieftraurige Situationen trotzdem mit witzigen Elementen zu kombinieren.

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4. Euphoria

In der HBO-Serie „Euphoria“ müssen sich High-School-Schüler:innen mit Drogenabhängigkeit, Gewalt, sexuellem und emotionalem Missbrauch auseinandersetzen. Im Zentrum steht Rue (gespielt von Zendaya), die gerade aus einem Drogenentzug zurückgekehrt ist und ihre neue Mitschülerin Jules (gespielt von Hunter Schafer) kennenlernt. Das Besondere an der Serie ist jedoch, dass in jeder Folge ein bestimmter Charakter der Clique rund um die beiden, den Zuschauer:innen besser vorgestellt wird. Die Show beschäftigt sich dabei mit Sucht, Depressionen, Einsamkeit und zahlreichen weiteren Problemen von jungen Erwachsenen, die zwar auch mal auf überspitzte, aber dafür nicht belehrende Weise dargestellt werden.

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Videointerview: DISSY über Mental Health und Szene-Zugehörigkeit

5. Das Damengambit

In der Netflix-Miniserie wird über sieben Folgen hinweg die Geschichte des Schachgenies Elizabeth „Beth“ Harmon (gespielt von Anya Taylor-Joy) erzählt. Von ihrem Weg im Waisenhaus, wo sie das erste Mal durch den Hausmeister mit Schach in Berührung kommt, bis zum Endspiel gegen den russischen Schachweltmeister, bewegt sich Beth immer mehr zwischen Genie und Wahnsinn, was durch ihre Pillen- und Alkoholsucht nur verstärkt wird. Die Serie geht auch auf das Alleinsein der Protagonistin ein und veranschaulicht den Druck, den sie spürt auf eine eindrückliche und beklemmende Art.

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Wenn auch du unter mentalen Problemen leidest oder jemanden zum Reden brauchst, wende dich an 116117.de – in einer akuten Notfallsituation ruf das gebührenfreie Nottelefon 0800/111 0 111 oder 0800 111 0 222 an.