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Lil Peeps Todesursache: Bruder glaubt nicht an absichtliche Überdosis

Der Rapper Lil Peep starb am 15. November 2017 im Alter von 21 Jahren. Obwohl es nach Bekanntwerden seines Todes noch keine offizielle Bestätigung der Todesursache gab, sprachen viele Medienberichte von einer Überdosis. Lil Peeps Bruder Karl Åhr bezeichnet nun seinen vorzeitigen Tod als „einen Unfall” und glaubt nicht an eine absichtlich herbeigeführte Überdosis.

Lil Peep, der bürgerlich Gustav Åhr hieß, spielte am Mittwochabend ein Konzert in El Paso, Texas. Zuvor postete er ein Video auf Instagram, in dem er sagt, er habe sechs Xanax-Tabletten genommen. „I’m good, I’m not sick“, beschwichtigte er. Nach dem Konzert soll Lil Peep zusammengebrochen und in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein, wo er später starb.

Die Gerichtsmedizin hat die vermutete Todesursache „Überdosis“ in der Zwischenzeit vorzeitig bestätigt. Es wird allerdings noch sechs bis acht Wochen dauern, bis mithilfe der toxikologischen Ergebnisse eine definitive Todesursache bestimmt werden kann.

Karl Åhr sagte indes dem Magazin People, dass die Drogen, die Lil Peep genommen habe, möglicherweise mit einer anderen Substanz vermengt worden seien. Die Möglichkeit einer absichtlichen Überdosis kommt für ihn nicht infrage: „Es war ein Unfall, es war wirklich ein Unfall. Er war super glücklich darüber, wo er im Leben gerade stand. Er war so stolz, als er hörte, dass es Leute gab, die sich umbringen wollten, und es dann nicht taten, weil sie seine Musik hörten.” Åhr ging noch weiter: „Gustav half Menschen, er war nicht jemand, der Hilfe brauchte. Er war nicht so traurig, wie die Leute denken. Es ist frustrierend für jemanden, der sich an einen glücklichen Bruder erinnert. „

Åhr gibt der Hip-Hop-Industrie die Schuld daran, dass sie Künstler unter Druck setzt, um ein bestimmtes Image darzustellen. Der Konsum von Alkohol und Drogen sind seiner Meinung nach ein Muss, um erfolgreich zu sein. „Gus hat sich mit diesen Problemen viel besser befasst als seine Figur Lil Peep, aber die Leute kannten Gus nicht. Und es gibt einen Grund, warum er als Gus seine Musik nicht verkaufen konnte. „

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