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Nach kritischem Kommentar: Bono ist enttäuscht von Herbert Grönemeyer

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Ein klein wenig wirkt Bono inzwischen wie ein bockiges Kleinkind an der Supermarktkasse. „Wer uns nicht mag, kann uns ja löschen“ – so direkt adressierte der Frontmann von U2 jetzt seine Meinung an die zahlreichen Kritiker der Band.

Seit dem Apple-Deal ist nichts mehr wie zuvor. Die Rock-Dinosaurier aus Irland sind angreifbar, werden von allen Seiten kritisiert und müssen sich gar den Vorwurf gefallen lassen, käuflich zu sein und die Musikindustrie zu zerstören.

Bono hingegen sieht das ganz anders. „Diese Aktion hat Musik wieder ins Zentrum von Debatten gebracht, sie wieder in den Zeitgeist eingespeist„, äußerte er sich in einem Interview gegenüber der „Welt“.

Dass sich auch sein guter Kumpel Herbert Grönemeyer kritisch zum Millionendeal äußerte, nimmt der Superstar ihm noch übel. Grönemeyer bezeichnete die Aktion beim Reeperbahnfestival in Hamburg als „respektlos gegenüber hart arbeitenden Musikern“.

Schuld daran sei nach Meinung von Bono jedoch die schlechte Informationslage seines Freundes: „Ich bin mir sicher, dass er sich nicht so kritisch geäußert hätte, wenn ihm die Hintergründe bewusst gewesen wären.“ Bono jedenfalls hätte sich gewünscht, dass sie zumindest vorher einmal telefoniert hätten, bevor Grönemeyer in der Öffentlichkeit über das Thema sprach.


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