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re:publica 13 – Wir verschaffen Euch den Überblick

Dass Netzkultur längst in andere Bereiche unserer Gesellschaft überschwappt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Eines der jüngeren Beispiele war die #aufschrei-Kampagne, die von Twitter aus eine Diskussion über Sexismus auslöste. Würden wir Gauck oder andere ältere Herren fragen was das Ganze brachte, wäre wohl schnell von Tugendfuror die Rede. Hören wir uns lieber an, was die Initiatorin Anne Wizorek selbst über ihre Aktion zu erzählen hat. Nicht umsonst wurde #aufschrei gerade für den Grimme Online Award nominiert.

Wie alltäglich und allgegenwertig Sexismus anzutreffen ist, wird dagegen bei Kirsten Gross und ihrem Vortrag „Und warum sind da jetzt Brüste?“ klar. Sie diskutiert die Frage, warum die Gamerszene mehr als einen Aufschrei verdient hätte.

Eine gesellschaftliche Frage die sich zunehmend stellt ist, wie unsere Kinder das Netz benutzen. Allein dazu gibt es ein Diskussionspanel. Tanja Haeusler hat zusammen mit ihrem Mann Johnny, einem der Initiatoren der Konferenz und mit Spreeblick.com Blogger-Urgestein, das Buch „Netzgemüse“ darüber veröffentlicht und stellt dieses vor.

Soviel zum groben Überblick. Auch empfehlenswert dürfte der Vortrag über Netzneutralität werden. Besonders für Führungskräfte bei der Telekom. Schon fast Kult dagegen sind die regelmäßigen Auftritte von Nilz Bokelberg und Sascha Lobo sowie die Frage ob Johnny Haeusler bei der Verabschiedung „Bohemian Rhapsody“ anstimmen wird.

Wer dann noch nicht genug hat, dem sei eine Tasse Bier gegönnt.



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