Blanck Mass Animated Violence Mild


Sacred Bones/Cargo (VÖ: 16.8.)

Benjamin John Power schaffte es bis zu den Olympischen Spielen in London 2012. Nicht als Sportler, sondern mit dem Track „Sundowner“, der in einer Version mit dem London Symphony Orchestra bei der Eröffnungsfeier lief. Das Stück stammt von seinem Debütalbum, das starke Ambient-Züge trägt. Mittlerweile hat sich sein Blick auf die Welt verfinstert, der Sound sich verhärtet. Ambient, Postrock à la Mogwai und Drones gibt es immer noch zu hören, allerdings wesentlich niedriger dosiert.

Power alias Blanck Mass, Teil des Bristol-Duos Fuck Buttons, beklagt, dass die Menschen sich selbst vergiften und sich aus ihrem eigenen Garten vertreiben. Die Wut ist dem Album anzuhören, allerdings nicht so bissig wie auf DUMB FLESH (2015). Gerade im Mittelteil mischen sich auf dem vierten Blanck-Mass-Werk symphonische, fast euphorische Klänge unter die Tracks, und in „Creature/West Fuqua“ hellt sich die Stimmung sogar auf. Allerdings fallen dem Album in dieser Phase einige Zähne aus. Die überragenden Momente gibt es am Anfang und am Ende, wo jeder Anflug von Ambient niedergemetzelt wird, so als hätte Trent
Reznor ganz schlechte Laune.

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