Death Cab For Cutie

Asphalt Meadows

Atlantic/Warner (VÖ: 16.9.)

Eine der wichtigsten Indie-Bands der Nullerjahre verwaltet kompetent ihr Erbe.

Sogar eingefleischte Death-Cab-Fans würden zugeben, dass ihre Herzensband nach Meilensteinen wie TRANSATLANTICISM (2003) und PLANS (2005) in ihrer Veteranen-Ära angelangt ist. Das heißt: im Idealfall die alten Fans nicht verprellen, und nicht zum Klischee werden. ASPHALT MEADOWS zeigt, dass die Band dieser Aufgabe gewachsen ist. Es gibt mehrere schöne Songs, die sich in den an schönen Songs nicht armen Backkatalog von Death Cab For Cutie einreihen: die ¾-Takt-Ballade „Rand McNally“ oder „Wheat Like Waves“, dessen Intro an das von „A Movie Script Ending“ erinnert.

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Sänger Ben Gibbard verbiegt sich nicht unnötig, sondern singt mit üblicher Beobachtungsgabe aus seiner aktuellen Perspektive als 45-Jähriger, dem die Endlichkeit der Dinge bereits sehr deutlich geworden ist: „I never would have thought that life was so long / That we’d be growing old with stories untold.“ Die Songs entstanden über Dropbox-Links, die sich die Bandmitglieder reihum zuschickten, nachdem sie jeweils alleine daran gearbeitet hatten. Das erklärt die angenehm überraschenden Sounds wie die Shoegaze-Gitarren in „Foxglove Through The Clearcut“ und den großzügigen Synthie-Einsatz. So kann es mit Death Cab gerne weitergehen.

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