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Peaking Lights The Fifth State of Consciousness

Two Flowers/Groove Attack

von

„Blissful“ ist so ein Wort, das im Englischen funktioniert, im Deutschen weniger. „Glücksselig“ könnte man es eher schwach übersetzen, aber es trifft die Musik von Peaking Lights immer noch am besten. Musik, die immer von der Sonne zu handeln scheint und in der alles hüpft und blubbert, was in den letzten 50 Jahren Musikgeschichte munter hüpfte und blubberte. Dass Aaron Coyes und Indra Dunis nun nach zwei Alben auf einem Domino-Sublabel, wo ihr psychedelischer Dream-Dub in schimmernde Popsongs gegossen war, in der veröffentlichungstechnischen Selbstständigkeit stattfindet, hat ihnen gut getan.

THE FIFTH STATE OF CONSCIOUSNESS ist eine zum Doppelalbum gewachsene, 80-minütige Reise durch eine Traumwelt auf der Suche nach Erleuchtung, und vielleicht meint das kalifornische Ehepaar diese Beschreibung sogar ernst. Gemixt wurde mit einem Board jenes Typs, den auch Lee „Scratch“ Perry in seinen Black Ark Studios nutzte, ähnlich surreal wie dessen Arbeiten sind auch diese Atmosphären. Ob die Mixtur aus House, Psychedelia, Reggae nun der Soundtrack zu trippigen Träumen oder balearischen Sonnenstunden ist – auch sechs Jahre nach ihrem Aufflackern mit dem nach wie vor tollen Album 936 sind Peaking Lights eine Band, der man guten Gewissens Ohr und Herz schenken darf.

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