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Schlechtes Angebot: Netflix will 2018 bis zu 80 eigene Filme veröffentlichen

Netflix ist für viele Nutzer die erste Anlaufstelle für aufwändig produzierte Serien, für viele Nutzer aber auch die erste Adresse für gute Dokumentationen. Selten hört man von Kunden, die sich angemeldet haben, dass sie die von Netflix produzierten Spielfilme überzeugend finden. Der erste große Hit von Netflix war „Beast of no Nation“ mit Idris Elba (2015), danach konnte Netflix keinen komplett überzeugenden Spielfilm mehr auf die Beine stellen. Zwar gab es mit „The Discovery“ , „Okja“ und aktuell „The Meyerowith Stories“ immer mal wieder Lichtblicke, größtenteils produzierte Netflix bisher aber Filme auf schwachem Niveau. Bezeichnend sind die vielen Komödien von Adam Sandler.

Netflix will aufstocken und geht dabei vor allem in die Breite: Für das Jahr 2018 peilt der Streaming-Dienst, der seit einigen Tagen 109 Millionen zahlende Kunden hat, die Veröffentlichung von circa 80 eigens produzierten Spielfilmen an. Bis dahin steht noch das vermeintliche Highlight „Bright“ mit Will Smith an. Im Dezember wird der Film, in den Netflix 100 Millionen Dollar investiert hat, weltweit für die Nutzer zur Verfügung stehen. Ein hohes Risiko, denn die ersten gezeigten Szenen des Actionfilms sehen katastrophal aus. Zuvor enttäuschte 2017 die Anime-Adaption „Death Note“ sowie die Poli-Satire „War Machine“ mit Brad Pitt.

Amazon Video ist Netflix in Sachen Spielfilm weit voraus. Einige der fähigsten Regisseure arbeiten für den Netflix-Konkurrenten, darunter Woody Allen, Nicolas Winding Refn und Barry Jenkins, der im Februar einen Oscar für „Moonlight“ gewonnen hat.

Neu auf Netflix: Das sind die Highlights im Oktober 2017

 

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