Sexszene mit 17-Jähriger: Alec Baldwin hat gerade einen Skandal ausgelöst

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Alec Baldwin war zuletzt durch seine Trump-Persiflage in „Saturday Night Life“ in den Schlagzeilen. Zuvor drehte er aber erfolgreich die Serie „30 Rocks“ und etliche Hollywood-Filme. Einer davon sorgt nun für einen Skandal: „Mein erster Mord“, der im Original „Mini’s First Time“ heißt. In seinem am Dienstag in den USA erschienenen Buch „Nevertheless“ schreibt Baldwin, dass er beim Dreh der Sex-Szenen des Films 2006 nicht wusste, dass seine Kollegin Nikki Reed nicht volljährig war.

Szene aus „Mein erster Mord“.

In „Mein erster Mord“ geht eine von Reed gespielte Schülerin ein Verhältnis mit ihrem Stiefvater ein, der von dem damals 47 Jahre alten Baldwin gespielt wird. Mehrere erotische Szenen folgen, irgendwann flogen am Set die Fetzen. „Ich kam nie auf die Idee, nach Nikki Reeds Alter zu fragen. Als wir mit dem Dreh fertig waren, fand ich heraus, dass sie erst 17 war. Ich bin vor den Produzenten ausgerastet, weil sie mir vorher etwas anderes gesagt haben.“

Die Beteiligten wehren sich

Baldwin wusste laut eigenen Aussagen also nicht, dass er erotische Szenen mit einer Minderjährigen drehte und beschuldigt die Produzenten, genauer gesagt den Produzenten Dana Brunetti, dass er falsch über ihr Alter informiert wurde. Auch Kevin Spacey hätte ihn im Unwissen über das Alter der jungen Schauspielerin gelassen.

Brunetti, der mittlerweile auch als Produzent bei „House of Cards“ und „Fifty Shades of Grey“ fungiert, hat nun geantwortet. Und erhebt schwere Vorwürfe gegen Baldwin. Dem Magazin Hollywood Reporter sagte Brunetti, dass Baldwin in seiner Biografie schlichtweg gelogen habe.

Baldwin habe demnach sehr wohl gewusst, dass Nikki Reed minderjährig war. Und er korrigierte das Alter nach unten: Sie war damals sogar nur 16 Jahre alt. „Natürlich wusste Baldwin, wie alt sie war. Deshalb gab es ja auch keine Nacktszenen in dem Film. Er wusste es, bevor wir überhaupt das Casting abgeschlossen hatten. Ich denke, er hat zu oft Trump gespielt und kann jetzt nicht mehr zwischen Wahrheit und Fake News unterscheiden.“

Der Produzent untermauerte seine Aussagen mit einer ganzen Reihe von Tweets, in denen er Baldwin attackiert. Auch beteuert er, dass Baldwin keineswegs nach dem Dreh ausgeflippt sei.

 

Koch Media

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