Sinéad O’Connor ist zum Islam konvertiert – und heißt jetzt Shuhada‘ Davitt

Sinéad O’Connor ist zum Islam konvertiert. Das gab die irische Sängerin, die sich seit 2017 mit dem Namen Magda Davitt ansprechen ließ, auf ihrem Twitteraccount bekannt. Auch einen neuen Namen habe sie für sich gefunden, ließ sie ihre Follower wissen: Ab sofort wolle sie Shuhada‘ heißen, was „Märtyrer“ bedeutet.

Im selben Tweet behauptet die Musikerin, die Konvertierung zum Islam sei „das natürliche Ende einer jeden theologischen Reise“. „Jede Schriftenlehre führt zum Islam. Dadurch werden alle anderen Schriftreligionen überflüssig“, so Davitt.

Für Aufsehen sorgt ihr Twitter-Profilbild: Über dem Nike-Swoosh steht – angelehnt an den ikonische „Just Do It“-Slogan Nikes: „Trag‘ einen Hidschab. Tu es einfach.“ Kurz darauf teilte Davitt ein Foto, das sie beim Tragen eines Hidschabs zeigt:

Shuhada‘ Davitt, die 1992 noch unter ihrem Geburtsnamen Sinéad O’Connor mit dem Prince-Song „Nothing Compares 2 U“ weltberühmt wurde, teilt seit dem Bekanntwerden ihrer Konvertierung zum Islam Koran-Verse und religiöse Zitate wie „In Allah suche ich Zuflucht vor dem Zusammensein mit den Unwissenden“. Interessant zu wissen: In den späten 1990er-Jahren ließ sich die Musikerin zur Priesterin einer orthodox-katholischen Freikirche weihen, 2011 tätowierte sie sich Jesus Christus auf die Brust. 

In den vergangenen Jahren machte Sinéad O’Connor vor allem mit ihrer mentalen Gesundheit Schlagzeilen. Sowohl 2015 als auch 2017 machte sie Suizidgedanken öffentlich und wurde wiederholt in Krankenhäuser eingeliefert. Ihr aktuelles Album, I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS, veröffentlichte sie 2014 und erreichte damit Platz 1 der irischen Charts.


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