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Zum Bandjubiläum: Foo Fighters kündigen neue Tour durch die Städte an, die sie auf ihrer ersten Tour besuchten

Obwohl Dave Grohl die Foo Fighters bereits 1994 gründete, feiert sein Band erst 2020 ihr 25. Jubiläum (vielleicht, weil ihr Debüt 1995 erschien). Zu diesem Anlass kündigte Grohl ohne konkrete Details Anfang des Jahres „some serious shit“ an – und so langsam füllt sich diese Ansage mit Leben. So hieß es zuletzt unter anderem, dass das nächste Studioalbum der Foo Fighters bereits im Kasten sei. Auch ein exklusives Deutschland-Konzert kündigten sie an und spielen am 10. Juni 2020 in der Berliner Waldbühne. Ferner habe Grohl eine neue Doku über Bands, die in Vans touren, in Planung. Und eben darüber wird nun noch mehr bekannt.

Die Foo Fighters haben eine elftägige US-Tour angekündigt, auf der sie in exakt den Städten spielen werden, in denen sie auch während ihrer allerersten Tour 1995 auftraten. Weil die Foo Fighters heute um Längen populärer als damals sind, werden sie diesmal aber in Arenen auftreten und nicht in den kleinen Venues von damals – zumindest offiziell: In einer Pressemitteilung heißt es, dass Gigs in den damals bespielten Venues „too insane“ wären. Es folgt aber die Frage „Or would it?“ und ein Satz, der nahelegt, dass die Foo Fighters eben doch Geheimkonzerte in kleinen Clubs planen: „Stay tuned for the answer to that question. Or answers…”, schreiben sie.

So oder so trägt die angekündigte US-Tour den Namen „2020 Van Tour“, in Erinnerung an den Dodge Van, mit dem die Foo Fighters vor 20 Jahren tourten. Auf jedem der Konzerte sollen Ausschnitte aus Grohls angekündigter neuer Doku gezeigt werden, die nun auch einen passenden Namen hat: In „What Drives Us“ soll der Frage nachgegangen werden, was Bands und ihre Mitglieder (neben einem Van) dazu bewegt, ihre Songs am anderen Ende des Landes ein paar Leuten vorzuspielen:  „What possesses a particular tribe of human beings to leave behind jobs, families, relationships and any semblance of sanity to climb into a busted ass econoline and take their music to the people — or at least a dozen or so of them here and there”, heißt es. Es soll in dem Film nicht nur um Punkbands wie Black Flag und die Dead Kennedys gehen, sondern unter anderem auch um Metallica und The Beatles.



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