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Kurt Cobain: Ex-Freundin glaubt auch an Mord-Theorie

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Das Gerücht ist fast so alt wie die These, dass Elvis Presley (81) noch lebt: Verschwörungstheoretiker stellen seit nun schon mehr als 20 Jahren den Selbstmord von Kurt Cobain in Frage. Chef-Theoretiker und Ex-Polizist Tom Grant hat am 1. Februar 2016 aus Anlass des Films „Kurt Cobain – Tod einer Ikone“ eine Seite veröffentlicht, die alle Hinweise auf ein Tötungsdelikt im Fall Kurt Cobain zusammenfasst und bewertet. Seit dem 3. Februar hat sich auch eine von Cobains Ex-Freundinnen zu Grants Thesen bekannt und stellt sich damit unter anderem gegen Courtney Loves Sicht der Dinge. Ist also etwas dran an den Behauptungen von Tom Grant?

Wir haben uns durch die Beweisführung des ehemaligen Ermittlers im Umfeld des Falles gearbeitet und fassen die halbwegs nachvollziehbaren Argumente hier für Euch zusammen.

Voraussetzung: Alle Aussagen von Courtney Love ignorieren

Mit dieser Prämisse hat Grant schon einmal fast alle Nirvana-Fans auf seiner Seite. Courtney Love ist nach Yoko Ono die meistgehasste Frau der Musikbranche. Grant begründet diese Prämisse wie folgt: Die Aussagen von Courtney widersprächen sich in einer solch hohen Dichte, dass man keine ihrer Einlassungen im Fall Kurt Cobain Beachtung schenken könne.

Es gibt keinen Abschiedsbrief

https://www.youtube.com/watch?v=4SHbdCuFv_s

Diese Erklärung der Polizei-Medienbeauftragten sei vorschnell gewesen und habe die Polizei unter Druck gesetzt, auf das Ergebnis Selbstmord „hinzuermitteln“. Die Medien sprangen direkt auf die Selbstmord-These an. Später sollte sich herausstellen, dass es sich bei den Abschiedsbrief lediglich um eine allgemeine Notiz handele.

Abschieds-Brief von Kurt Cobain
Der „Abschiedsbrief“ (hier in gedruckter Version).

Die Polizei habe versagt:

https://www.youtube.com/watch?v=oGYTOf-kKCo

Tom Grant widerspricht dem Polizisten in diesem Video. Grant behauptet, die Polizei habe niemals wie in einem Mordfall ermittelt. Außerdem seien viele Aussagen schlampig oder logisch falsch. Seine Argumente:

  • Erst einen Monat nach Cobains Tod wurde das Gewehr zur Suche nach Fingerabdrücken eingereicht, das sei unüblich bei Mordfällen, die Patronenhülsen wurden erst drei Jahre nach Cobains Tod untersucht.
  • Die Nachricht des Babysitters Michael „Cali“ Dewitt wurde zuerst nicht gefunden und später als Nachricht von Kurt selbst missinterpretiert.
  • Der Polizeibericht bestätigte den Suizid, bevor die toxikologische Untersuchung abgeschlossen wurde. Cobain hatte vor seinem Tod 1,5 Milligramm/Liter Morphin (Heroin) im Blut, bereits eine Dosis von 0,5 mg/l ist tödlich. das wertet Grant als stärksten Hinweis auf Mord. Zwei Monate später wurde der Bassist von Courtney Loves Band Hole unter ähnlichen Umständen tot aufgefunden.
    • Beide seien gerade im Begriff gewesen, Courtney Love zu verlassen
    • Beide hatten eine tödliche Dosis Heroin im Blut
  • Das Todes-Szenario des Gerichtsmediziners Dr. Hartshorne (Cobain habe sich sitzend, den Griff der Schrotflinte am Boden fixiert getötet) sei aus anatomischer Sicht unmöglich.
  • Das Gewehr wurde am Tatort so aufgefunden, dass es sich nach dem Abschuss selbstständig um 180 Grad gedreht haben müsste, was aus physikalischer Sicht unmöglich sei, zumal es Cobain noch in der Hand gehabt haben müsste, wenn er sich selbst erschossen hätte.

Einige dieser Thesen werfen tatsächlich Fragen auf, die aber wohl unbeantwortet bleiben. Falls Ihr jetzt im Fall Kurt Cobain immer noch nicht an Mord glaubt, könnt Ihr hier weiterlesen und den Film „Soaked in Bleach“ ansehen:

http://www.gerechtigkeitfuerkurt.de/
http://www.anomalies-unlimited.com/Death/Cobain.html
http://www.cobaincase.com/

Polizeipräsidium Seattle
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