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Django Unchained Soundtrack / Diverse

Universal

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Es gibt Menschen, die halten Quentin Tarantino für einen überbewerteten Regisseur, schätzen ihn aber durchaus als DJ und Musik-Trüffelschwein. Auch für den Soundtrack für seinen neuesten Film „Django Unchained“ hat er wieder tief in sein Plattenregal gegriffen und Erstaunliches zutage gefördert. Darunter ist Erwartbares wie Musik von Ennio Morricone, die bei einer Hommage an den Italo-Western ebensowenig fehlen darf wie die seines Schüler Luis Bacalov – wie schon auf dem Kill Bill-Soundtrack. Musikalisch vertreten sind Spaghetti-Klassiker wie „They Call Me Trinity“ und natürlich der originale „Django“, aber auch Musik aus vergessenen Filmen des Genres wie „Lo chiamavano King“, der trotz seines Hauptdarstellers Klaus Kinski nie in die deutschen Kinos kam, und seltsamerweise auch „Under Fire“, der nicht im wilden Westen, sondern im revolutionären Nicaragua spielt. Außerdem ein wenig Country, reichlich Americana und das großartige „I Got A Name“ von Jim Croce. Aber neben alten Perlen hat Quentin Tarantino erstmals auch Originalsongs einspielen lassen. Nun darf John Legend beweisen, dass sich so ein schöner Retro-Soulsong ganz gut zu Knarren und Bohnen macht, und der Rapper Rick Ross zeigen, dass er sich auch in der Wüste recht wohl fühlt. Erstaunlich ist wieder einmal, wie sich unter den Händen des Regisseurs ein hemmungsloser Stil- und Genremix dann doch zu einem stimmigen Ganzen fügt – in der Musik ganz so wie auf der Leinwand.

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