1.000 Lieblingsalben des Musikexpress: Herz-Platten, Folge 20

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The Beatles A Hard Day’s Night (1964)

Nichts gegen Revolver oder Sgt. Pepper. Aber vielleicht waren die Beatles sich als Band nie sicherer als 1964, lange bevor sie mit Künstlerinnen, Künsten und Konzepten liebäugelten. John und Paul sangen gemeinsam über ihren Feierabend, George sang über Einsichten, und Ringo sang mal gar nichts. Any Time At All.

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Yeah Yeah Noh – Cutting The Heavenly Lawn of Greatness… Last Rites For The God Of Love (1985)

Heute noch fragt man sich, was das für Musik sein sollte: Psychedelic Post-Punk? Minimal Music? Waren Yeah Yeah Noh geniale Dilettanten oder Komödianten in zu weiten Anoraks? Die Band aus Leicester hat nur dies eine vollwertige Album hinterlassen, zwischen ein paar Singles und John-Peel-Sessions. Ein Album für die Ewigkeit.

Tortoise – Millions Now Living Will Never Die (1996)

Als alles gesungen und gesagt war in der Rockmusik, erfanden Tortoise in Chicago kurzerhand den Postrock.  Etwas voreilig, aber mit unerhörten Melodien und ohne störende Gesänge. Plötzlich war man wieder in der Lage, selbst 20-minütigen Musikstücken geduldig zuzuhören. Danach durften weiter Songs geschrieben werden.

The Good, The Bad & The Queen – The Good, The Bad & The Queen (2005)

Alles, was Damon Albarn mochte, bevor er ins Prätentiöse wechselte, vereinte er in dieser kleinen, kurzlebigen Band: Music Hall (er selbst), Folkrock (Simon Tong), Dub (Paul Simonon) und Afro-Pop (Tony Allen). Auch die Nullerjahre hatten ihre großen Platten, die einem am Herzen liegen blieben werden.     


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