25 Round Midnight

1986, Regie: Bertrand Tavernier

Nach Motiven aus den Lebensschicksalen der Bop-Titanen Lester Young und Bud Powell hat Bertrand Tavernier eine ungemein atmosphärische, vor allem aber sehr liebevolle Hommage an die Bop-Ära gedreht, die die ganze Romantik des Jazz-Lifestyle einfängt, aber auch den Kampf seiner Helden mit Drogen, Alkohol und sozialer Isolation nicht unterschlägt. Alle Jazzmusiker im Film wurden von echten Jazzstars (u.a. Herbie Hancock, John Mc-Laughlin,Tony Williams) gespielt, die in den Musikszenen auch tatsächlich live am Set musizierten. Hauptdarsteller Dexter Gordon ist als schwerkranker Jazz-Exilant in Paris ein Naturereignis. Szenenapplaus: Grandios die Szene, in der Saxophonist Dale Turner (Gordon) einem Psychiater das Innenleben eines melancholischen Jazzmusikers zu erklären Versucht.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.