Adele in München: Erste Bilder vom Bühnendesign des Pop-Up-Stadions


Erste Entwürfe vom Pop-Up-Stadion Adeles

Die Konzertveranstalter von Adele haben in einer am Dienstag (06. Februar 2024) verschickten Pressemitteilung zwei erste Bilder verschickt, die das Pop-Up-Stadion zeigen, in dem die britische Sängerin im August dieses Jahres zehn Konzerte in München absolvieren wird. Die Bilder wurden zeitgleich mit der Meldung der zwei Zusatzkonzerte verschickt.

Demnach gibt es einen sehr langen Steg, auf dem Adele fast bis in die Mitte der Arena laufen kann, mit einer kleinen Rundbühne an deren Ende. Bogenförmig lässt sich außerdem die Hauptbühne über zwei Stege erreichen. Der Name „Adele“ ziert in Leuchtbuchtstaben die Außenwände des Baus. Von oben sieht das Pop-Up-Stadion aus wie eine Uhr mit einem statt zwei Zeiger. In einem halben Jahr muss das Ding dann stehen.

Die noch vor Tagen kolportierten 500.000 Übernachtungen links und rechts der Isar dürften mit der Konzertzugabe noch signifikant ansteigen. Zumal die eigens errichtete „Pop-Up-Arena“ im Umfeld der Messe-Stadt Riem noch weitere Konzerte möglich macht. Die Veranstalter sondieren mit Argusaugen die digital eingehenden Ticket-Wünsche: „The Sky is The Limit“, wie es in der Sprache der aus der Halfpipe fliegenden Skateboarder heißt.

Über den Wolken schwebt auch die CSU-Fraktion im SPD geführten Stadtrat von München. „Sensationelle Nachrichten zum Start in den Tag: Superstar Adele kommt exklusiv für vier Sommer-Shows nach München!“, heißt in einem Tweet der Partei, da standen die vier Zusatzkonzerte noch gar nicht fest. „Wir begrüßen diese Planungen ausdrücklich und gratulieren unserem Wirtschaftsreferenten Clemens Baumgärtner zu diesem Coup!“ Offenbar will die CSU mit dem Adele-Coup bei der Wählerschaft auf Schön Wetter machen. Fraktionschef Manuel Pretzl: ergänzt „München wird enorm profitieren!“

Der „Abendzeitung“ (AZ) flüstert Wirtschafts-Mann Baumgärtner, er habe eineinhalb Jahre daran arbeitet, Adele nach München zu holen. So musste nach seinen Worten im Vorfeld enorme Vertrauensarbeit am Pop-Standort München geleistet werden.

Zum Hintergrund: Nach den Live-Shows des regionalen Veranstalters Leutgeb mit Helene Fischer, Robbie Williams und Andreas Gabalier im Sommer 2022 am Messegelände München hätte es laut Bamgärnter nämlich „negative Rückmeldungen“ gegeben.