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Beatsteaks, Shabazz Palaces, Spoon – die Platten der Woche vom 01. August 2014


Album der Woche: Shabazz Palaces – LESE MAJESTY

„Zu 100 Prozent Rap.“ So beschrieb Palaceer Lazaro aka Ishmael Butler, Frontmann der Shabazz Palaces, 2011 dem ME die Musik seiner Gruppe – und zeigte all denen, die immer noch der „Golden Era“ der Mitt-90er hinterhertrauerten, wie sehr sich HipHop weiterentwickelt hatte. Die Jazz-Elemente, die A Tribe Called Quest (und Digable Planets, Butlers erste Band) so liebevoll eingesetzt hatten, wurden verhackstückelt, statt Aggressivität herrschte Minimalismus. BLACK UP, das Palaces-Debütalbum, war das erste nominelle Rap-Album, das jemals beim legendären Sub-Pop-Label erschien.

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Spoon – THEY WANT MY SOUL

Um das mal vorweg klarzustellen: Spoon aus Austin, Texas, haben sich im Indie-Zirkus der vergangenen 20 Jahre erstaunlich unspektakulär in die erste Liga hochgeackert: Nachdem sie bereits mit ihrem 2007er-Album GA GA GA GA GA völlig unerwartet in die Top Ten der USA vorstießen, chartete Nachfolger TRANSFERENCE dort gleich auf Platz vier und damit höher als alle Alben der Arctic Monkeys und Flaming Lips – selbst die allmächtigen Strokes standen nie besser da.

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Beatsteaks – BEATSTEAKS

Die Rückkehr von Schlagzeuger Thomas Götz nach dem schlimmen Unfall im August 2012 war für die Beatsteaks eine Art Neugeburt. Da darf man es bei seinem siebten Album schon auch einmal dabei belassen, nicht mehr als den Bandnamen aufs Cover zu drucken. Der Titel passt zu dieser Platte – elf Stücke, die in 33 Minuten direkt auf den Punkt kommen – ohnehin so gut wie zu jedem anderen Beatsteaks-Album:

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Loudon Wainwright III – HAVEN’T GOT THE BLUES (YET)

Bereits das 2012 veröffentlichte Vorgängerwerk, Older Than My Old Man Now, das der Musiker selbst als „my death n’ decay opus“ bezeichnete, war keine Platte, die man schnell vergisst. Nicht anders verhält es sich mit Haven’t Got The Blues (Yet), dem 26. Album in der aufwühlenden Karriere von Loudon Wainwright III. Erneut präsentiert der Sänger und Songwriter 14 Songs, die sich mit dem gebotenen Humor und einer beachtlichen Ernsthaftigkeit den ganzen Ups und Downs des Lebens widmen.

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Angus & Julia Stone – ANGUS & JULIA STONE

Vielleicht sollte an dieser Stelle zumindest ein Länzchen für das letzte Album der Stones, DOWN THE WAY von 2010, gebrochen werden. Klar haben sie damit die Klientel von Pseudofolk-Gruselgestalten wie Passenger bespielt, doch die Songs hatten Charakter. Zumindest die einstige lyrische Überlegenheit hat sich auf der neuen, nach dem Duo betitelten Platte schnell in Luft aufgelöst: Man höre sich nur die erste Strophe von „Grizzly Bear“ an.

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