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Der ewig tröstliche Postrock von The Sea And Cake kehrt in deutsche Clubs zurück

Es steht geschrieben, dass die Gruppe The Sea And Cake aus Chicago im Jahr 1993 gegründet wurde. Sie gehörte damals zu einer Welle sogenannter Postrock-Gruppen, die, wie es der Begriff schon sagt, interessante Versuche unternahm, der Rockmusik ein neues Kapitel hinzuzufügen, indem sie sie mit Krautrock, Ambient, Jazz, Electronica und vielem mehr verwob. The Sea And Cake waren sogar so etwas wie eine „Supergroup“ dieser Bewegung, weil man die Mitglieder schon von anderen Postrock-Bands wie Tortoise, Shrimp Boat und The Coctails kannte.

Hört man ihre Musik heute – ihr elftes Album ANY DAY erscheint am 11. Mai bei Thrill Jockey/Rough Trade –, will man allerdings glauben, dass diese Band irgendwie schon immer dagewesen sein muss. So zuverlässig tröstlich schwebt Sam Prekops helle, von keiner Aufregung getrübte Stimme über den Dingen, malen die jazzigen Gitarren von Sam und Archer Prewitt von leichter Hand Muster, Linien, wolkenartige Gebilde in die Luft, flirren John McEntires Synthesizer, wirbeln die Synkopen seines absolut anstrengungsfrei gespielten Schlagzeugs.

Für drei Termine im späten Frühling kommt uns das Trio (Bassist Eric Claridge ist ausgestiegen, wird live aber von Dough McCombs von Tortoise und Brokeback ersetzt) besuchen. Und auch wenn diese Herren aussehen, als hätten sie dich eben noch in Biologie, Sozialkunde oder auch Mathematik unterrichtet, darf man diese Konzerte ruhig auch mal jenen Menschen empfehlen, die sonst in der tröstlich-geduldigen Musik von The xx oder Bon Iver Zuflucht suchen.

The Sea And Cake auf Deutschlandtour – präsentiert vom Musikexpress:

  • 31.05. Berlin, Frannz Club
  • 01.06. Frankfurt, Zoom
  • 04.06. Köln, Luxor

Tickets für die Konzerte gibt es hier.

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