ME 07/22

Der Musikexpress 07/2022 mit Lizzo, Foals & Green Day – die Themen im Überblick

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Zum Einstieg wie immer unser „Making-Of“ aus dem hier beworbenen Printprodukt:

LIZZO? ISSO!

Uhrenvergleich, Leute! Ganz genau, „it’s bad bitch o’clock“. Mit dieser gerappten Zeitansage beginnt auch das aktuelle Stück „About Damn Time“ unserer diesmonatigen Titelheldin Lizzo. Doch Moment, um auch alle in dieses besondere Heft gleiten zu lassen, geht’s erst mal ein paar Jahre zurück …

Frühjahr 2019. Wenn zu jener Zeit das Wort Corona fällt, dann nur, um diese mexikanische Biermarke mit Zitronenscheibenhintergrund zu adressieren. Man könnte glatt neidisch auf die Vergangenheit werden, oder? In jenen Ausklang der Non-Covid-Welt rauscht Lizzo aus Detroit rein, ihr Durchbruchsalbum trägt den Titel CUZ I LOVE YOU. Und man muss nicht wie bei anderen US-Megastars mit zusammengekniffenen Augen über den Atlantik starren, Lizzo schaut explizit in hiesigen Gefilden vorbei.

Unvergessen ihre Performance mit Böhmermanns Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Lizzo, Lizzo, Lizzo. Gäbe es jetzt gerade „Wetten dass…?“, Lizzo würde auf der Couch neben Thomas Gottschalk sitzen. Ihr Comeback ist der Brückenschlag zwischen hochtourigen Influencer-Leuchttürmen und dem ganzen Rest der Familie. Endlich mal wieder ein Pop-Phänomen für alle. Wir haben es in dieser Ausgabe sorgfältig auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Viel Vergnügen.

PS: +++ Nächste Ausgabe großes Jubiläum bei uns +++ Schickt uns ein Selfie von euch mit eurer ersten (oder auch liebsten) ME Ausgabe. +++ Für unsere Leser*innen-Galerie +++ Wir freuen uns, Euch zu sehen +++ redaktion@musikexpress.de +++

Der Musikexpress 07/2022 – die Themen im Überblick:

Lizzo – Sie ist an der Zeit

Innerhalb eines Jahrzehnts ist Lizzo von der Underground-Hoffnung zu einem der größten Popstars unserer Zeit geworden – und zur singenden, rappenden, twerkenden Botschafterin der Vielfalt und Selbstliebe. Ihr Erfolg ist die Rache der Underdogs, für die der weiße Mainstream lange nur Verachtung übrig hatte. Diversity rules! Wie hat sie das geschafft?

Foals – Die Zukunft ist nicht, was sie mal war

Innerhalb von 15 Jahren wuchs die Musik der Foals immer weiter und keine Bühne schien groß genug für sie zu sein. Was aber macht eine Band, die zwei Jahre auf diese Bühne verzichten musste und mit neuen Prioritäten und Ausstiegen zu kämpfen hat? Sie wagt mit ihrem siebten Album LIFE IS YOURS einen Blick zurück und bleibt zuversichtlich.

Steve Jones – Für immer Punk

Knapp 45 Jahre nach der Veröffentlichung von NEVER MIND THE BOLLOCKS – HERE’S THE SEX PISTOLS findet die berühmtberüchtigtste Formation der Punk-Geschichte keine Ruhe. Warum auch? Folklore rund um Rotten & Co. gibt es genug. Gitarrist Steve Jones weiß davon ein Lied zu singen, oder besser gesagt: ein Buch zu schreiben. Danny Boyle hat aus „Lonely Boy“, so der englische Titel, eine Serie namens „Pistol“ gemacht. Und sogar die alten Songs werden noch einmal veröffentlicht.

Emil Schult: „Manchmal habe ich Musik gekauft und manchmal Schallplattencover“

In den frühen 70er-Jahren begann der Künstler Emil Schult die Zusammenarbeit mit Ralf Hütter und Florian Schneider, die ihrer Band Kraftwerk nach und nach eine gesamtkünstlerische Identität verlieh. Vor allem aber gestaltete Schult ikonische Albencover wie das von AUTOBAHN. Ein Interview.

Vince Staples: „Fame ist subjektiv“

Still und leise hat sich Vince Staples zu einem der wichtigsten Rapper der US-Szene entwickelt. Auf Ruhm hat er aber immer noch keinen Bock

Anohni & Andy Butler (Hercules & Love Affair): „Es gibt keinen Queer-Pride nach dem Klimakollaps“

Es ist eine kleine Sensation: Anohni singt wieder mit Hercules & Love Affair – auf sechs der zwölf Tracks des neuen Albums IN AMBER. Es sind die ersten gemeinsamen Aufnahmen seit 2008, seit man gemeinsam mit der herzzerreißenden, blutigen Dancefloor Hymne „Blind“ für die Überraschung des Jahres gesorgt hatte. Heute macht Anohni keinen Kammerpop mehr als Sänger*in von Antony and the Johnsons. Und Andy Butler, das Hercules-Mastermind, hat seit Jahren wenig Bock auf seinen viel gepriesenen House Twist-Disco-Sound. Wie finden die beiden also neu zusammen?

ME-Helden: Green Day – Ein amerikanischer Traum

Bereits im Alter von fünf Jahren nimmt Billie Joe Armstrong seine erste Platte auf. Mit seinem Kumpel Mike macht er rund um die Uhr Musik, Tré Cool komplettiert später die Band, die Punk-Szene von Berkeley wird zu ihrem Nährboden. Einige Jahre lang spielen GREEN DAY sich warm – dann ist ihre Zeit gekommen.

Außerdem im Heft:

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ME 07/22: Cover


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