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ESC-Gewinner Måneskin brechen mit Geschlechterklischees und erobern Europa

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Am 22. Mai 2021 gewann die italienische Band Måneskin den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Die Musiker*innen überzeugten nicht nur die 3.500 Menschen in der Ahoy-Arena, sondern auch das Publikum vor den Bildschirmen.

Back to Rock’n’Roll: „Zitti e Buoni“ begeistert ganz Europa

Unter den Beiträgen des ESC 2021 im Zeitraum zwischen März und Mai ist der Song der auf Spotify meistgehörte Song der Welt. Die von der Band komponierte Single wurde bereits mehr als 45 Millionen Mal gestreamt und mit einem Doppelplatin-Award ausgezeichnet. Mit ihrer einprägsamen Bühnenperformance tourte die Band auf ihrer ersten langen Tournee durch ganz Europa und spielte bereits über 70 ausverkaufte Konzerte.

Ihr ESC-Gewinnerlied „Zitti e Buoni“ handelt von Erlösung und dem Wunsch, die Welt durch Musik zu verändern sowie Vorurteile zu bekämpfen. Das ist der Band ein zentrales Anliegen. Der Song ist eine Single-Auskopplung aus ihrem Album „Teatro d’ira – Vol. I“, das live im Studio aufgenommen wurde und 100 Millionen Streams erzielt hat.

„Teatro d’ira – Vol. I“ folgt dem Doppel-Platin-Album „Il ballo della vita“ und stieg nicht nur auf Platz eins italienischen Album-Charts ein, sondern platzierte sich eine Woche nach Veröffentlichung auf Position sechs der „Spotify Top 10 Global Album Debuts“.

Im Dezember 2021 planen Måneskin, das Album live im Rahmen einer elf Termine umfassenden Tournee in italienischen Locations zu performen. Weitere Shows sind für 2022 geplant.

Über Måneskin

Måneskin ist eine Rockband aus Rom, die 2017 durch ihre Teilnahme an der Castingshow „X Factor“ bekannt wurde. Der Sänger nennt sich Damiano David, Gitarre spielt Thomas Raggi, Bass spielt Victoria De Angelis und das Schlagzeug bedient Ethan Torchio.

Thomas Raggi, Victoria De Angelis, Damiano David und Ethan Torchio

Die vier Bandmitglieder lernten sich in der Schule kennen und beschlossen 2016, sich zu der Band Måneskin zusammenzuschließen. Weil die Bassistin Victoria De Angelis aus Dänemark stammt, wählte man als Namen das dänische Wort für „Mondschein“.

Die Musiker*innen begannen, gemeinsam als Straßenmusiker*innen in Rom aufzutreten. Mit ihrer Energie riss die Band das Publikum mit, machte Geschlechterklischees zunichte und kreierte einen Mix aus verschiedenen Einflüssen und Stilen. Die Gruppe brachte es damit mittlerweile auf mehr als 19 Platin- und fünf Gold-Awards.

Ihr „X-Factor“-Auftritt:

Pascal Le Segretain Getty Images

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