Little Simz gibt einen emotionalen Einblick in ihre Jugend – „I love you, I hate you“

von

Little Simz hat ihre vierte Single-Auskopplung „I love you, I hate you“ ihres am 3. September erscheinenden Albums SOMETIMES I MIGHT BE INTROVERT veröffentlicht. Darin beschreibt die UK-Rapperin die Abwesenheit ihres Vaters, während sie aufwuchs und gibt damit eine tiefgründige Verletzlichkeit preis.  

Ein Schmerz, der Gänsehaut beschert

Durch die Schwere der Thematik ist es nicht verwunderlich, dass die 27-Jährige sich zunächst weigerte, ein Song darüber zu schreiben. Doch weil sie über die Dualität ihrer Gefühlswelt in Bezug auf ihren Vater rappt und damit eine Mischung aus Wut und Trauer offenlegt, betitelt die gebürtige Londonerin diese Single mittlerweile als „wichtigsten Song des Albums“.

Used to avoid gettin‘ into how I really feel about this (I hate you)

Now I see how fickle life can be and so it can’t wait (I love you)

Should’ve been the person there to hold me on my dark days (I hate you)

It’s easier to stargaze and wish than be faced with this reality (I love you)

Is you a sperm donor or a dad to me? And still

Begleitet wird der Rap-Track von einem Gitarrensound, der mit dem Songinhalt kaum besser harmonieren könnte – ein Mix aus Verletzlichkeit und Unmut. Dennoch beendet die Rapperin die Ausführung mit der Botschaft, ihrem Vater und sich selbst zu verzeihen und symbolisiert so, mit ihrem inneren Dilemma abschließen zu können.

Im Juni veröffentlichte Little Simz ihre Single „Rolling Stone“, in der die UK-Rapperin ihre Erfolge und ihren Lifestyle resümiert. Dabei nimmt sie die Hörer*innen gleichzeitig auf eine internationale Reise mit.


Finneas: Debütalbum OPTIMIST erscheint am 15. Oktober
Weiterlesen