Festivalsommer 2018

Diese 18 Dinge müsst Ihr auf dem Maifeld Derby 2018 gesehen und getan haben

Drei Tage, vier Bühnen, rund 70 Künstler – am Freitag, den 15. Juni ist es wieder so weit: Der Maimarkt in Mannheim verwandelt sich in ein kunterbuntes Festivalgelände für die achte Ausgabe des Maifeld Derby. Das kleine Festival, das jedes Jahr um die 15.000 Zuschauer anlockt, ist für all jene, die es schätzen, wenn eine gute Open-Air-Veranstaltung nicht nur auf ein oder zwei Bühnen lieblos abgefertigt wird.

Das Maifeld Derby kombiniert nämlich eine exzellente Auswahl an Liebhaber-, Newcomer- und Alternative-Acts mit allerlei Aktionen drumherum. Da kann man schnell den Überblick verlieren, wenn man nicht den Festivalplan immer bei sich hat. Aber kein Problem, dafür gibt es ja uns: Wir haben den ultimativen Must-Do-Plan für das Maifeld ausgeheckt. Das gesamte Line-up und den Zeitplan findet Ihr hier

Der Freitag für Hipster: Mit Ibeyi, Klangstof, Rhye und Sam Vance-Law

https://www.youtube.com/watch?v=w46kD06bfog

Los geht es am Freitag zwar schon um 16.30 Uhr mit Gringo Mayer, aber das erste richtige Highlight sind die beiden Ibeyi-Schwestern, die 19.20 Uhr auf der Bühne stehen werden. Und uns dort ihre famose Mischung aus Ethno, R’n’B und Soul aus ihrem aktuellen Album ASH vortragen werden.

https://www.youtube.com/watch?v=6_TBITeXJ-U

Weiter geht es mit Klangstof. Die kommen aus den Niederlanden, standen 2017 schon auf unserer ME-Hotlist und gerade live ist ihr Dream-Indierock schon lange kein Geheimtipp mehr. Deswegen: Hingehen!

https://www.youtube.com/watch?v=No9CLpAI1aI

Schlag auf Schlag geht es weiter: Wer die sexy-minimalistischen Songs von Rhye liebt, kann sich auf ein ebenso intensives Klangerlebnis live freuen.

https://www.youtube.com/watch?v=brK4gJ_Zfx4

Bevor es weiter geht, warnen wir an dieser Stelle vor: Das Set von Sam Vance-Law beginnt um 23.10 Uhr. Das von Rhye endet um 23 Uhr und Ihr müsst die Bühnen wechseln. Wird knapp. Aber ganz entgehen lassen sollte man sich den smarten Kanadier mit Wahlheimat Berlin auch nicht. Denn: Sein Kammer-Pop aus dem Debüt HOMOTOPIA ist live echt super!

Die perfekte Friday-Night mit Sets von Nils Frahm und Jon Hopkins

https://www.youtube.com/watch?v=SbnfQl1ny0E

Für den perfekten Ausklang des ersten Festivaltages sorgen gleich zwei Ikonen der elektronischen Musik. Nils Frahm macht den Anfang und verzaubert mit seiner Mischung aus Klassik und Elektro. Quasi im fliegenden Wechsel übernimmt Jon Hopkins – und sorgt mit den Tracks seine aktuellen Albums SINGULARITY für den idealen Schlusspunkt.

https://www.youtube.com/watch?v=4sk0uDbM5lc

Hello, Indie-Kids: Fühlt Euch wie 2006 mit The Wombats und den Editors am Samstag

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=AahUu7am5No

Der Samstagabend gehört den Indie-Kids der Nuller-Jahre, denn: Mit The Wombats und den Editors geben sich gleich zwei britische Indiebands der Nuller-Jahre die Klinke in die Hand. Aber wir müssen neidlos anerkennen: „Let’s Dance To Joy Division“ und „Munich“ sind auch noch 2018 großartige Songs.

https://youtu.be/l-2xdJWnDv4

Für die Cool-Kids am Samstag ein Muss: Hinds, Sudan Archives und George Fitzgerald

https://www.youtube.com/watch?v=3zf9aO2qpn0

Wer nicht ganz so im Retro- und Nostalgiefieber ist, sondern eher im Hier und Jetzt, für den haben wir andere Pläne: Los geht es mit den spanischen Girls von Hinds, die uns um 17.20 Uhr mit gepflegtem Indie-Rock warm machen für den Rest des Tages.

https://www.youtube.com/watch?v=3kRlBLPSgY8

Wenn da keine Summer-Vibes aufkommen, wissen wir nicht mehr weiter. Etwas später gibt es die Newcomerin Sudan Archives (in unsere ME-Hotlist 2018 vertreten) mit Avantgarde-Musik, die tanz- und hörbar zugleich ist.

https://www.youtube.com/watch?v=9kKF8T8ulto

Beendet wird der Samstag vom britischen DJ George Fitzgerald. Der war zwar lange in Berlin zuhause, ist aber mittlerweile Vater geworden und in die britische Heimat zurückgekehrt. An der Qualität seiner Tracks hat das nichts geändert.

Für alle: Ein Bier im Festival-Späti und noch viel wichtiger – die Steckenpferd-Dressur!

Außerdem auf dem Programm am Festival-Samstag: die traditionelle Steckenpferd-Dressur. Ein Heidenspaß, der zum Maifeld Derby wie die Musik gehört! Und deswegen eigentlich Pflicht für jeden. Bei so viel sportlicher Anstrengung ist es auch gestattet, sich ein Bier im Festival-eigenen Späti zu gönnen. Oder doch lieber im Festival-Biergarten. Wie Ihr wollt.

Und außerdem gibt es am Samstag ja auch noch ein ominöses Loch im Programm: für den Slot von 23.15 Uhr bis 00.30 Uhr ist im Programm offiziell noch „Wissen wir noch nicht …“ eingetragen. Was da für eine Überraschung wohl auf uns wartet?

Es gibt kein Entkommen am Sonntag: Schlaaand anfeuern beim Public Viewing

Von 17 bis 19 Uhr wird auf einer Leinwand das Spiel Deutschland gegen Mexiko übertragen (genauso: von 20 bis 22 Uhr Brasilien gegen die Schweiz). Wer sich dafür entscheidet, verpasst aber Alex Cameron, The Kills, Ilgen Nur, Tamino und Warmduscher. Sollte also gut überlegt sein.

Aber es gibt auch Musik am Sonntag – unbedingt anschauen: Tristan Brusch, Young Fathers, Warmduscher und Eels

https://www.youtube.com/watch?v=XkZqHz2hZjg&t=83s

Ehe sich das Festival seinem Ende neigt, geben wir uns nochmal den Sonntag, mit Newcomern und alten Hasen. Los geht es um 12 Uhr und schon um 14 Uhr gibt es unseren ersten Must-See-Programmpunkt mit Tristan Brusch. Ob der seine irren Videos auch auf seine Bühnenpräsenz übertragen kann? Wir sind gespannt!

https://youtu.be/4lH1jC9Eb3w

Young Fathers, die übrigens gemeinsam mit Massive Attack, den Urvätern des Trip-Hops, zusammen auf Tour gehen, sollte man einmal live gesehen haben. Mit dabei ihr neues Album  COCOA SUGAR – und hoffen, dass es nicht politisch zu geladen zugeht, wie bei anderen aktiven BDS-Künstlern.

https://www.youtube.com/watch?v=jxrF1TY_rsk

Warmduscher haben einen ziemlich uncoolen Namen, der sehr deutsch klingt. In Wirklichkeit aber kommt die Band aus dem gerade ziemlich angesagten Epi-Zentrum Südlondon, haben dort schon jeden Pub einmal umgekrempelt und bespielen mit ihrem Indierock jetzt auch unsere Festivals. Yeah!

https://www.youtube.com/watch?v=DiLYqMvsUK4

Eels gelten ja schon als sowas wie eine Klassiker-Band in Indie-Kreisen. Mehr als zwölf Alben hat die Band rund um ihren Frontmann Mark Oliver Everett schon eingespielt und tourt seit 20 Jahren immer wieder mal um die Welt. Damit kann ein Festival guten Gewissens zu Ende gehen.

Tja, bei so vielen Highlights fällt es einem wahrlich schwer, sich zu entscheiden, oder? Kein Wunder also, dass das Maifeld Derby 2017 mit dem Helga-Award in der Kategorie „feinstes Booking“ ausgezeichnet wurde. So sah das übrigens beim letztjährigen Maifeld Derby in Mannheim aus:

https://youtu.be/irB-yYDqEsI

Tickets, Spielplan und mehr: Alle Infos zum 8. Maifeld Derby

Das Festival findet vom 15. bis 17. Juni 2018 auf dem Maimarktgelände in Mannheim statt. Mehr Infos zu Eurer individuellen An- und Abreise findet Ihr hier. Alle FAQ, auch zum Campen, Parken und Co., haben die Veranstalter zusammengetragen.

Wer sich spontan für einen Kurztrip nach Mannheim begeistern konnte, für den gibt es frohe Kunde: Es gibt noch Tickets! Wählen könnt Ihr zwischen den Drei-Tages-Tickets zum Normalpreis von 105,00 Euro oder den Tagestickets für Freitag, Samstag oder Sonntag zu jeweils 50,00 Euro. Tickets bekommt Ihr im Online-Shop des Festivals

Freudig einstimmen auf das perfekte Maifeld-Derby-Wochenende mit unserer ME-To-Do-Liste könnt Ihr mit dieser Festival-Spotify-Playlist:


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