Spezial-Abo

ME 04/2021

Mit großem R.E.M.-Special, Kings Of Leon, Serj Tankian und Bikini Kill: Der neue Musikexpress ist da!

von

Zum Einstieg wie immer unser „Making-Of“ aus dem hier beworbenen Printprodukt:

FÜHLT MAL

Mit dieser Ausgabe ist sie also Geschichte: die der Kiosk-Ausgabe beiliegende CD im Musikexpress. Wir werden dich vermissen – und das ist nicht einfach so dahingesagt. Doch wir tragen den veränderten Hörgewohnheiten Rechnung. Denn wer wüsste es nicht? Musik spielt sich heute online ab, man darf es finden, wie man will, aber Streaming ist zur zentralen Bezugsquelle neuer Musik geworden. In Zukunft setzen wir daher genau auch hier unsere Akzente.

Jedes Heft bekommt ihr mit einer monatlichen ME-Playlist– ab sofort zu hören auf Spotify, Deezer, Amazon Music und Apple Music – , sodass ihr parallel beim Lesen ganz viel Musik der jeweiligen Ausgabe gleich austesten könnt. Klingt es wirklich so, wie Autor oder Autorin es im Artikel behaupten? Gleich mal nachprüfen! Okay, wer dennoch nicht auf die gute alte Heft-CD verzichten mag: Im Abo (jederzeit kündbar, sehr praktisch, gebt euch!) wird sie weiterhin erhältlich sein. Wir konnten einfach nicht anders, wir sind schließlich wie sie halt ein Klassiker.

Weiteren Zuwachs erhält ab diesem Monat auch unser Seitenumfang, der Musikexpress wird mit dieser Ausgabe dicker und das Papier hochwertiger, was wir euch wirklich mit viel Stolz verkünden. Schaut mal genauer hin, fasst mal drüber. Fühlt sich geil an, oder? Okay, das war jetzt viel Talk über Material, Heftbögen und -beilagen, aber was zählt, ist ja immer noch der Inhalt. Und genau mit dem wünschen wir viel Spaß jetzt!

Der Musikexpress 04/21 – die Themen im Überblick:

R.E.M. – 30 Somethings

Stell dir vor, es ist Krieg – aber die bis dahin sehr politische Band R.E.M. singt über ganz andere Dinge. E-Gitarren und Rockschlagzeug haben Pause, ins Spiel kommen Mandolinen und Schellenkränze, Streicher und Spinette. OUT OF TIME ist ein Wagnis – zum großen Erfolg und prägendem Sound der 90er wird es dank der Singles. Unsere These: Alben dieser Art werden von 30-Jährigen gemacht.

Lockdown – Miss You

Seit einem Jahr sind Kunst und Kultur im Lockdown. Eine Ausstellung inmitten dreier Städte will Musiker*innen, Künstler*innen, Schauspieler*innen und Bühnencrews wieder sichtbar machen – auf Straßen, Plätzen und an Bushaltestellen.

Miss You Too

Auf welche Platten wir uns in diesem Jahr am meisten freuen – und was wir schon über sie wissen.

Kings Of Leon: „Wir haben uns zerfleischt“

Mit WHEN YOU SEE YOURSELF haben KINGS OF LEON soeben ihr achtes Studioalbum veröffentlicht. Mitten in der Pandemie, ohne Chance für die sonst dauertourende Band, es live der Welt vorzustellen. Aber die Platte musste jetzt raus. Denn die Indie Südstaatenrocker haben den Soundtrack zur Quarantäne aufgenommen – und das völlig unbeabsichtigt.

Serj Tankian: „Die Welt ist nicht gerecht“

Im November 2020 schürten zwei unerwartet veröffentlichte, brandaktuelle Songs von System Of A Down, „Protect The Land“ und „Genocidal Humanoidz“, die Hoffnung auf ein neues Album der armenisch-amerikanischen Alternative-Metal-Band. Anstelle dessen wird nun deren Sänger Serj Tankian mit seiner neuen Solo-EP „Elasticity“ vorstellig. Musikalisch gewohnt eklektisch fusioniert Tankian darauf elektronische Elemente mit hartem Rock und feinfühligen Piano- Arrangements und packt abermals politisch heiß diskutierte Themen an.

 

Noga Erez – Eltern machen Menschen

Ihr erstes Album war eine poetisch-politische Abhandlung über das Leben in Kriegszeiten, nun wagt sich Noga Erez an den Humanismus: Mit „Kids“ behandelt sie den Generationenvertrag und den inneren Schweinehund. Ihre Mutter fordert mehr Bässe, sie selbst hasst das Drama und lässt sich von Robotern durch die Gegend schleudern. Ein Video-Call nach Tell Aviv.

ME-Held*innen: Bikini Kill – There’s A Rrriot Going On

Es sollte nicht weniger als ein Umsturz werden. Eine Revolution – aber auf „Mädchenart“. In den frühen 90er-Jahren rief die Band Bikini Kill in der US-Universitätsstadt Olympia die Riot-Grrrl-Bewegung ins Leben, die den Machos im Musikgeschäft und überall das Fürchten lehren sollte. Bikini Kill waren nie nur eine Band, sondern ein großes Mutmachprojekt für Frauen, das die Alternative-Rock-Kultur für immer prägen sollte.

Außerdem im Heft

  • Selbstauslöser: Mogwai
  • Themeninterview: Serpentwithfeet über Queerness und Religion
  • Radar: Kaleo Sansaa, Miss Grit, Pudeldame, Mulay & Yard Act
  • Plattenschrank mit Kruder & Dorfmeister
  • 10 Fakten über Pop im Tatort
  • Nachruf auf Françoise Cactus
  • CD-Beilage mit Noga Erez, Pudeldame, PeterLicht, Serpentwithfeet, Adult Mom & Visionist

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Der neue Musikexpress – vom 11. März 2021 an am Kiosk sowie von Zuhause aus als E-Paper erhältlich


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