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Blues Pills

Blues Pills #DaheimDabei

Blues Pills sind eine bunte Truppe: Gegründet von den US-amerikanischen Halbbrüdern Zack Anderson und Cory Berry, erweiterte die Schwedin Elin Larsson das Duo schon bald; eine Konzertreise durch Europa komplettierte die Besetzung schließlich mit dem Franzosen Dorian Sorriaux.

Nach nur einer EP zogen Blues Pills schließlich einen Plattenvertrag mit dem Metal-Riesen Nuclear Blast an Land. Ihr selbstbetiteltes Debüt BLUES PILLS erntete begeisterte Kritiken: Der Drahtseilakt zwischen Blues, Soul und Rock lässt die Retroliebhaber wie eine romantische Symbiose von Flower Power-Hippietum und aufkeimendem Hard Rock klingen – einen Stil, den Blues Pills auch auf ihrem zweiten Werk LADY IN GOLD (nominiert für einen METAL HAMMER AWARD in der Kategorie „Bestes Album“) 2016 fortsetzten.

Nach rumorendem Bandgefüge steht nun das mittlerweile dritte Album HOLY MOLY! in den Startlöchern und soll am 19. Juni erscheinen.


Alle Konzerte auf magenta-musik-360.de und #dabei/MagentaTV sehen.

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Highlight: 6 Rap-Alben, die 2018 bleibenden Eindruck hinterließen

Festivalbericht

OFF Festival 2018: M.I.A. blamiert sich, Gainsbourg verzaubert


 

 

Es ist brühend heiß in Katowice, so wie wahrscheinlich überall auf dem Kontinent momentan. Zu gut, dass die Stadtverwaltung und die Festivalmacher Befeuchtungs- und Erfrischungsanlagen für die Besucher des OFF Festivals aufgestellt haben. Simple Idee, maximale Zufriedenheit beim Publikum.

Eine unverschämte Show

Auch sonst scheint das Festival in Oberschlesien sich gut um die bis zu täglich 15.000 Besucher zu kümmern. Das Essensangebot ist weit gefächert, frisch und ausgezeichnet, die im ersten Moment befremdlich wirkenden „Drinking Zones“, die einzigen Areale des Festival, in denen alkoholische Getränke konsumiert werden dürfen, werden ohne Murren als Oase der Entspannung angenommen. Nirgends sieht man jemanden randalieren, Müll auf den Boden werfen oder sonstigen Unsinn verbocken. Nur schade, dass sich M.I.A. nicht daran hält.

Die Headlinerin legt am Freitagabend eine unverschämte Show hin. Sie pflaumt den Techniker an, weil ihre Höhen angeblich wie „shit“ durchs Mikro klingen, sie pflaumt die Festivalmacher an, weil sie Wasser in Plastikflaschen auf der Bühne zur Verfügung gestellt haben, obwohl in ihrem Rider seit zwei Jahren ausschließlich Glasflaschen gefordert werden. Sie entleert den Inhalt ihrer Flasche über den Laptop ihrer DJane. Sie macht waghalsige Ansagen, wie: „Merkt euch das: Ich habe das Internet erfunden. Ich war bei Facebook, bevor es Facebook gab. Bald kommt eine Doku und wird das alles aufdecken.“

Ihr Auftritt leidet insofern nicht musikalisch an ihren Allüren, da alles aus der Dose kommt, M.I.A. nur in gelangweilten Duktus ihre Lines drüber legen muss. Das Publikum scheint trotzdem zufrieden, als es schlussendlich „Paper Planes“ bekommt.

Besser macht es da kurz zuvor Bishop Nehru: Der junge Rapper aus Brooklyn ist bereits vor fünf Jahren von Kendrick Lamar als die neue Hoffnung des US-HipHops auserkoren worden. Doch der Gepriesene musste erst einmal seinen High-School-Abschluss machen. In diesem Jahr brachte er mit ELEVATORS (ACT I & II) sein erstes richtiges Album auf den Markt. Live funktioniert sein straighter No-Bullshit-HipHop ausgezeichnet. Er versprüht positive Vibes, Stärke und lässt die kleine Zeltbühne überquellen.



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