Highlight: Die 100 besten Stimmen der Musikgeschichte

Prince: Die fünf größten Hits seiner Karriere

„Purple Rain“, 1984 – D: 5/US: 2/UK: 8

Die Vorgänger-Singles „When Doves Cry“ und „Let’s Go Crazy“ hatten es in den USA schon bis an die Spitze geschafft, aber in Deutschland brauchte es diesen höchst (oder auch schon nicht mehr) feierlichen angehendrixten Rockballaden-Wahnsinn, um das Genie des Prinzen zu erkennen.

„Kiss“, 1986 – D: 4/US: 1/UK: 6

Ein unwiderstehliches Minimalismus-Funk-Juwel, das davon profitierte, dass solche trockenen Grooves inzwischen längst die Hitparaden bereicherten. Aber so sexy wie Prince machte das sonst keiner. Und überhaupt: Was hat es nur mit dieser halbnackten Schleierfrau aus dem Video auf sich?

„Batdance“, 1989 – D: 10/US: 1/UK: 2

Was für ein seelenlos zusammengesampelter und -gejamter Unsinn, was für ein grotesker Hit. Wohl nur zu erklären durch die allgemeine Batman-Euphorie, die damals herrschte.

„Sexy MF“ , 1992 – D: 11/US: 66/UK: 4

Ganz sicher einer der hinterhältigsten Grooves, die es je in die deutschen Top 20 geschafft haben. Das Stück ist gleichzeitig old school und hottest-neuester R’n’B. Trotz einer „Clean Version“, in der ein Prince-Quietscher das „fucker“ in „Motherfucker“ übertönt, in den prüden USA leider chancenlos.

„The Most Beautiful Girl In The World“, 1994 – D: 9/US: 3/UK: 1

Wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch – mit Verlaub – eine Schnulze. Als der Mainstream nicht mehr so richtig mit Prince rechnet, lässt der das hier auf alle Radiosender los. Verführer!

Übrigens: Die Songs „My Computer“ featuring Kate Bush, „Shhh“ und „The Versace Experience: Prelude 2 Gold“ gibt es als exklusive 7“-Single in der Musikexpress-Ausgabe 10/2019. Wie Ihr Euch ein solches Exemplar vorbestellen könnt, erfahrt Ihr hier:

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