Rammstein: Universal Music unterbricht Zusammenarbeit

Im Statement dazu heißt es: „Nach Bekanntwerden der Vorwürfe haben wir die Marketing- und Promotion-Aktivitäten für die Recordings der Band bis auf Weiteres ausgesetzt“.

Universal Music hat bekanntgegeben, dass sie fürs erste keine Werbe- und Marketingmaßnahmen mehr für Rammstein durchführen will. Das meldet der „Spiegel“, dem ein Statement der Plattenfirma vorliegen soll.

„Die Vorwürfe gegen Till Lindemann haben uns schockiert und wir haben den größten Respekt vor den Frauen, die sich in diesem Fall so mutig öffentlich geäußert haben“, heißt darin. „Wir sind davon überzeugt, dass eine vollumfängliche Aufklärung der Anschuldigungen, auch durch die Behörden, unbedingt erforderlich ist und ebenfalls im Interesse der gesamten Band liegen muss.“

Und weiter: „Nach Bekanntwerden der Vorwürfe haben wir die Marketing- und Promotion-Aktivitäten für die Recordings der Band bis auf Weiteres ausgesetzt“.

Jan Müllers „Reflektor“-Kolumne: Puddingmasse Rammstein

Gegen Till Lindemann ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft: Es gehe um Vorwürfe „aus dem Bereich der Sexualdelikte und der Abgabe von Betäubungsmitteln“.

Derzeit befinden sich Rammstein auf Tournee. Nächster Stopp ist Bern am 16. Juni.

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