Robyn :: Body Talk Pt. 2

Ministry Of Sound/Warner

Robyn reduziert den Europop-Einfluss und sucht Nähe zum R’n’B. Snoop schnüffelt auch herum.

Man hatte sich gewundert und gefragt: Warum macht sie das? Warum drei Mini-Alben in kurzer Folge? Jetzt hat man Klarheit. Teil 1 enthält die Hits, angeführt von „Dancing On My Own“ und dem Diplo-Ace-Of-Base-Ding „Dancehall Queen„. In eine ähnliche Richtung geht dieses Mal nur die voll instrumentierte Version von „Hang With Me“. Wichtiger ist es der polyvalenten Pop-Künstlerin Robyn, eine andere Seite an sich zu betonen. In „We Dance To The Beat“ begegnet man einer schlauen Mischung aus Acid-House-Anspielungen und dem R’n’B von TLC in der Cybergirl-Phase. Den Reigen der Tracks mit Black-Music-Drall komplettiert „U Should Know Better“ featuring Snoop Dogg. Hits? Nein, die acht neuen Stücke sind eher konzeptionell ambitioniert als kommerziell zentriert. Man muss sich etwas in sie hineinbeißen. Machen wir aber gerne.

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