Woog Riots Cut-up And Paste


From Lo-Fi To Disco/ Broken Silence

Die Tage, in denen sie „Friends Of Mine“ von Adam Green coverten, sind längst vorbei. Woog Riots sind jetzt eine ganze Schippe meinungsstärker und auch beatlastiger. Silvana Battisti und Marc Herbert sehen alles. Auf ihrem sechsten Album schauen sie sich ganz genau die Gegenwart an.

Sie benennen Probleme, beschreiben aber auch kleinste Details des Alltags, die sonst so oft hinten runterfallen. Da wird der Person hinter dem Steuer eines Busses ein Song gewidmet, genauso wie dem Wunsch nach Menschen, die wieder zu Bücherwürmern werden, Marx lesen und ein politisches Bewusstsein entwickeln.

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Das Schöne bei dem Duo aus Darmstadt: Ihr minimalistischer Elektro-Pop macht einfach nur Laune. Inhaltlich bereiten sie Vorschläge für eine Gesellschaft, in der es mehr Brücken als Mauern gibt und musikalisch darf die Catchyness walten. Und dank der mal miteinander, mal gegen- oder durcheinander gesungenen Duett-Parts bewegt sich der Lo-Fi-Sound auch nie in so geordneten Bahnen, dass das Konzept droht, sich müde zu laufen.

Woog Ritts neues Album „Cut-up and paste“ hier im Stream hören:


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Woog Riots :: Alan Rusbridger

Zugänglicher Minimal-Pop mit stark politischer Grundierung.


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